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Südhessisches Flurnamenbuch

Walkmühle

Deutung
Zu mhd. walkmül st. sw. F., fnhd. walkmöle ‚Mühle zum Walken von Tuch, Leder‘, einer Ableitung zu ahd. walkan, mhd. walken st. V. ‚walken, schlagen‘. Namengebend war ein Mühlwerk, in dem Stampfer oder Hämmer auf die zu walkenden Stoffe niederfallen, um sie zu reinigen und zusammenzufilzen.
Literatur
Starck/Wells 692, Lexer 3, 652 f., Baufeld 241; Kluge/Seebold 872 s. u. walken; DWB 13, 1253, HessNassWb 4, 481, PfälzWb 6, 1031. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
HNWB: → Walkmühle; DWB: → walkmuehle; PfälzWb: → walkmuehle; Wörterbuchnetz: → Walkmühle
Referenz
Vgl. Wälker.