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Südhessisches Flurnamenbuch

Schrack

Deutung
Der Name gehört zu dem fnhd. nachzuweisenden und in oberdt. Dialekten erhaltenen Wort Schrack M. ‚Sprung, Riss, Spalt‘, einer Substantivbildung zum Verb mhd. schricken sw. V. ‚springen‘ (wie in Heuschrecke) (s. Schreck). Das Wort ist in Hessen nur noch im vereinzelt belegten Kompositum Schragschmied ‚Grobschmied‘ erhalten.
Literatur
Lexer 2, 796 f. s. u. schricken; DWB 9, 1615 f.; HessNassWb 3, 421. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
HNWB: → Schrackschmied; DWB: → schrack; Lexer: → schricken; Wörterbuchnetz: → Schrack
Referenz
Vgl. Schreck.