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Südhessisches Flurnamenbuch
Schleich
- Deutung
- Während der schleichende Brunnen seinen Namen vielleicht vom schleichend-langsam fließenden Wasser erhalten hat (Partizipialadjektiv zu mhd. slîchen ‚leise gleitend gehen‘), geht der BT der Schleichwiesen auf etymologisch eng verwandtes mhd. slîch st. M. ‚Schlick, Schlamm, Kot‘ zurück und bezieht sich heute als Dialektausdruck auf feinen Schwemmsand, wie er sich nach Überschwemmungen auf Feldern absetzt.
- Literatur
- Lexer 2, 973; Kluge/Seebold 726; DWB 9, 560 u. 571 f.; SHessWb 5, 407 f., PfälzWb 5, 1058 f.; Dittmaier (1963), S. 271, Derwein (1940), S. 244. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Schleich · Schleiche; DWB: → schleich; PfälzWb: → schleich; Wörterbuchnetz: → Schleich

