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Südhessisches Flurnamenbuch
Scharte
- Deutung
- Die Belege gehen in der Regel auf ahd. scarta, mhd. scharte, schart sw. st. F. ‚durch Schneiden, Hauen oder Bruch hervorgebrachte Vertiefung oder Öffnung; Stück, Trumm‘ zurück, ein Gebrauch, der auch dialektal üblich ist. Die Belege beziehen sich auf Einkerbungen im Gelände. In Litzelbach kann auch Schar (s. d.) namengebend sein, wenn der Beleg von 1676 die Ausgangsform darstellt.
- Literatur
- Starck/Wells 534, Lexer 2, 670; Kluge/Seebold 713; DWB 8, 2222 f.; SHessWb 5, 199, PfälzWb 5, 884 f.; Dittmaier (1963), S. 260. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Schart; DWB: → scharte; Lexer: → scharte; PfälzWb: → scharte; Wörterbuchnetz: → Scharte
- Referenz
- Vgl. Scharbach.

