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Südhessisches Flurnamenbuch
Kotten
- Deutung
- Kotten ist an mhd. (westmitteldt.) kote, kot sw. M. st. N. ‚einfache Hütte‘ anzuschließen. Namengebend waren dann möglicherweise Köhlerhütten. Im Pfälzischen ist der Fortsetzer von mhd. kote auch in der Bedeutung ‚Häuschen vor dem Ort für Aussätzige‘ bezeugt.
- Literatur
- Lexer 1, 1690; Kluge/Seebold 432 s. u. Kate; DWB 5, 1882 f. s. u. Kot, Kote; SHessWb 3, 1699, PfälzWb 4, 502; Dittmaier (1963), S. 162 f.; Christmann (1953), S. 327 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → kot; PfälzWb: → kotten; Wörterbuchnetz: → Kotten
- Referenz
- Vgl. Kot.

