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Südhessisches Flurnamenbuch
Grien
- Deutung
- Zu mhd. grien, grîn st. M. N. ‚Kiessand, sandiges Ufer‘. Das Wort ist verwandt mit teils gleichbedeutendem nhd. Gries und Grind, und auch die FlN-Belege sind oft nicht voneinander zu trennen. Da sich zusätzlich Vermischungen mit grün und Grund ergeben haben, können hier nur wenige sichere Namen aufgeführt werden.
- Literatur
- Lexer 1, 1080, Baufeld 107; Kluge/Seebold 337; DWB 4, 1, 6, 262; SHessWb 2, 1462, PfälzWb 3, 438; HessFlNAtl K. 102; Dittmaier (1963), S. 93, Ramge (1979), S. 132. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → grien; Lexer: → grien; PfälzWb: → grien; Wörterbuchnetz: → Grien
- Referenz
- Vgl. Grieß · Grind · Grün · Grund.

