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Südhessisches Flurnamenbuch
Garküche
- Deutung
- Zu ahd. garo, mhd. gare, gar ‚bereit, fertig‘, fnhd. garküche ‚Küche für Gäste, in der Speisen für Fremde zubereitet werden, Gasthaus, öffentliche Küche‘. Der Name erinnert an eine Niederlassung der Waldenser in den Jahren 1688 bis 1715.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 4, 115 f., Lexer 1, 738, Baufeld 101; Kluge/Seebold 298; DWB 4, 1, 1, 1359 f.; SHessWb 2, 1088; Frey (1940), S. 22. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → garkueche; Wörterbuchnetz: → Garküche

