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Portrait

Werner von Falkenberg
(belegt 1356–1398)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1392232589

Falkenberg, Werner von [ID = 19904]

belegt 1356–27.8.1398
Ritter, Amtmann
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Ritter, Amtmann zu Homberg/E. und Gudensberg 13561. Helfer Landgraf Heinrichs II. im Krieg mit Mainz 1366 und deshalb in die Acht erklärt, die 1367 Januar 1 wieder aufgehoben wird1. 1368 Januar 29 wird er als Amtmann (ohne Ortsangabe) bezeichnet2. Er tritt dann auf die mainzische Seite über und wird 1374 September 16 von Erzbischof Adolf von Mainz zum obersten Amtmann über die mainzischen Besitzungen in Hessen, Westfalen, Sachsen, Thüringen und auf dem Eichsfeld bestellt3. Als Landgraf Hermann II. im Kampf gegen Mainz zunächst unterliegt und sich 1385 Juli 22 verpflichten muß Erzbischf Adolf 20000 fl. Kriegskostenentschädigung zu zahlen und dafür die Städte Grebenstein, Immenhausen und Wolfhagen zum Pfand einsetzt, werden diese der treuhänderischen Verwaltung der Ritter Werner von Falkenberg und Friedrich von Hertingshausen bis zur Bezahlung übergeben4. Werner ist 1387 Januar 15, 1392 September 23 und noch 1398 August 275 mainzischer Amtmann auf der Amöneburg5.


  1. Landau, Ritterburgen III S. 65 ff. und IV S. 345.
  2. Landau, Ritterburgen III S. 65 ff. und IV S. 345.
  3. Urkk., Quittungen.
  4. Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 282. Er ist seit dem gleichen Tage zusammen mit seinen Brüdern Konrad, Hans und Bernhard Pfandinhaber des mainzischen Schlosses Neustadt (Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 82 Nr. 45).
  5. Friedensburg, Landgraf Hermann II. (ZHG 21, 1885) S. 257 Beilage 11.
  6. Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 82 Nr. 45 und S. 85 Nr. 82.

Literatur