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Portrait

Georg Schaffnit
(1795–1849)

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GND-Nummer

14379597X

Schaffnit, Georg [ID = 2559]

* 1.1.1795 Kirchbrombach, † 3.4.1849 Darmstadt, evangelisch
Mathematiker, Offizier, Lehrer
Biografischer Text

Wilhelm Schaffenicht aus Klein Grabe bei Mühlhausen in Thüringen, „Hansens Sohn agricola zu Klein Grabe und Anna Margarete Leonhards Tochter“, angeblich schwedischer Soldat, ließ sich in den Jahren vor 1643 in dem entvölkerten Brensbach im Odenwald nieder.1 Er wurde Gerichtsmann in Brensbach und starb am 31. August 1689, 81 Jahre alt. Seine Nachkommen führen den Namen Schaffnit. Von diesen wurde Johann Georg Schaffnit, 1731–1811, Schulgehilfe in Rimhorn, Organist und Lehrer in Kirchbrombach, wo er auch den Altar stiftete. Sein bemerkenswerter Grabstein ist erhalten. Von den Kindern des Johann Georg ertrank Johann Georg Wilhelm als Kandidat der Rechte und Löwenstein. Regierungsadvocat 1788 in der Mümling.2 Der Sohn Karl Gottfried, 1758–1824, folgte als Lehrer dem Vater in Kirchbrombach. Sein Sohn war Johann Georg Schaffnit, der Mathematiker und Artillerist.


  1. Professor Dr. Ernst Schaffnit, Neckargemünd, Auszug aus der Schaffnit’schen Familien-Chronik, Manuskript, Kopie im Institut für Personengeschichte, Bensheim.
  2. Hessische Chronik 19. Jg., 1932, 84.

Literatur