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Portrait

Adolf Lucian Philipp Bach
(1890–1972)

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Bach, Adolf Lucian Philipp [ID = 7469]

* 31.1.1890 Bad Ems, † 19.4.1972 Bad Ems
Prof. Dr. phil.; Dr. phil. h.c. – Philologe
Biografischer Text

Adolf Bach (31.1.1890 – 19.4.1972) war ein deutscher Germanist und Volkskundler. In den Jahren 1909-1914 studierte er deutsche und romanische Philologie, Nationalökonomie und Philosophie in Gießen, Paris und Oxford. Bach promovierte 1914 zum Thema „Die Mundartforschung im Gebiet der Lahn und ihrer Nachbarschaft“ in Gießen. In den darauffolgenden Jahren war er in der Mundartforschung, der Volkskunde und besonders in der Namenkunde tätig. Bach war von 1921-1927 Herausgeber der Nassauischen Annalen und der Nassauischen Heimatblätter. 1924 habilitierte er an der Technischen Hochschule Darmstadt, an der in den folgenden zwei Jahren als Privatdozent deutsche Philologie lehrte. Im Jahr 1930 wurde er zum außerordentlichen Professor der Hochschule für Lehrerbildung in Bonn ernannt. Bach trat 1933 in die NSDAP ein und war Mitglied des NS-Dozentenbundes. 1939 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt und wechselte 1941, nach der Besetzung des Elsass, an die Reichsuniversität Straßburg. Dort war Bach Direktor des Germanischen Seminars in der Abteilung Deutsche Volkskunde. 1960 wurde er Ehrenbürger von Bad Ems, da diese Stadt Inhalt vieler seiner Publikationen war und 1971 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Im Jahr 1956 wurde Bach emeritiert. Er veröffentlichte über 300 wissenschaftliche Arbeiten.


Literatur