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Portrait

Hermann Rump von der Wenne
(belegt 1496–1536)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

139967398X

Rump von der Wenne, Hermann [ID = 22224]

belegt 14.9.1496–1536
Diener, Amtmann, Reisiger Knecht, Verweser, Statthalter, Rat
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Wird 1496 September 14 von Landgraf Wilhelm III. auf 10 Jahre zum Diener mit 4 reisigen Pferden, 2 Knechten und einem Knaben bestellt gegen 10 fl. jährlich zu Martini aus der Kammer, ein Hofkleid und gegen Futter, Mahl, Nagel und Eisen im landgräflichen Dienst sowie Ersatz seines reisigen Schadens1. 1498 April 2 nimmt ihn Landgraf Wilhelm III. auf Lebenszeit zum Amtmann in Frankenberg mit 4 reisigen Pferden an. Dafür erhält er jährlich in das Haus des † Johann Huck zu Frankenberg und den landgräflichen Gadem daselbst 8 MI. Korn, 5 MI. Hafer, zu Martini 20 fl. vom Wein(un)geld, den Dienst zu Rengershausen, das Fischwasser der Nuhne, die Hühner in der Neustadt, die landgräflichen Äcker und die davon fällige Gülte, Gottfrieds von Linsingens Gütchen, die Wüstung Dörnholzhausen, Hofkleidung und das Recht, gelegentlich einen Hasen und ein (Reb-, Stein-, Hasel-, Birk-?) Huhn zu fangen, Ersatz des reisigen Schadens und bei Diensten außerhalb des Amtes Futter, Mahl, Nagel und Eisen2. 1517 März 11 gibt er seine Frankenberger Amtsbestallung zurück3 und wird stattdessen zum Reisigen von Haus aus bestellt. Er bekommt jetzt 41 fl. Dienstgeld und Hofkleidung und im landgräflichen Dienst die üblichen Vergütungen (wie oben)4. 1518 September 23 ist er neben Christian von Hanstein und Henne Lesch (von Mülnheim) Verweser in Gießen5, 1518 Oktober 10 mit Konrad von Mansbach Verweser in Marburg6 und ebendort Statthalter 1518 November 47 bis 1519 Mai 138. 1519 Januar 6 wird er auf Lebenszeit als Amtmann in Biedenkopf angenommen9 und kommt als solcher noch (1536) vor10. 1521 ist er im Gefolge Landgraf Philipps auf dem Wormser Reichstag11.


  1. Urkk., Bestallungen.
  2. Revers ebd. – Kopiar 131 Nr. 53.
  3. Sie war angeblich ausgestellt von Landgraf Wilhelm d. J. (II.) 1511 (!) zu Oppenheim, Mittwoch nach Trinitatis (Juni 18), doch steht die mindere Zahl 11 dieses unmöglichen Datums auf Rasur.
  4. Urkk., Samtarchiv Nachtr. 0,868.
  5. Best. 3, Politisches Archiv Philipps d. Grm. Nr. 86.
  6. Ebd.
  7. Ebd.
  8. Ebd. Nr. 87.
  9. Hier wird Hermann Rump d. Ä. Rat genannt (Kopiar 132 Bl. 40 f., 50 f.).
  10. Gundlach I Nr. 39.
  11. Gundlach III S. 220.

Literatur