Hessische Biografie
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GND-Nummer
138505438
Solms-Laubach, Anna Gräfin von [ID = 5760]
- * 3.3.1583 Darmstadt, † 13.9.1631 Laubach, Begräbnisort: Laubach St. Annenkirche
- Biografischer Text
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Landgraf Moritz von Hessen-Kassel, selbst seit 1593 mit der Laubacher Grafentochter Agnes (1558–1602) verheiratet, kümmerte sich seitdem in freundschaftlicher Fürsorge um Ausbildung und Fortkommen seiner Schwäger, um die Studienreise der Brüder Albert Otto und Wolfgang nach Paris 1599 wie um die Heirat Graf Albert Ottos mit der Darmstädter Cousine Anna, die 1601 in Kassel gefeiert wurde. Dazu gehörte natürlich auch die militärische Laufbahn der jüngeren Laubacher Grafen. Albert Otto wurde zunächst niederländischer Obrist, dann, als er 1607 die Regierung in Laubach übernahm, General-Obrist der hessen-kasselschen Landtruppen. Im sogenannten „Jülich’schen Krieg“ diente er ab 1609 als pfälzischer Obrist im Heer Pfalzgraf Philipp Ludwigs, der kraft seiner Ehe mit Anna von Jülich Anspruch auf die Herzogtümer Jülich/Berg erhob. Albert Otto fiel 1610 bei der Belagerung von Bredenbend. Seine Witwe übernahm als Mit-Vormünderin die Verantwortung für die Erziehung von fünf Töchtern und dem posthum geborenen Sohn Albert Otto II. (1610–1639), der später Katharina Johanna von Hanau-Münzenberg (1604–1668), die jüngere Schwester der Kasseler Landgräfin Amalia Elisabeth, heiraten sollte.
Eckhart G. Franz
(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 273 f.)
- Literatur
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- Franz, Das Haus Hessen. Ein biographisches Lexikon, Darmstadt 2012, Nr. HD 6, S. 273 f. (Eckhart G. Franz)
- Knetsch, Haus Brabant, S. 101
