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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118673661
Bredow, Hans Carl August Friedrich [ID = 15653]
- * 26.11.1879 Schlawe heute Sławno (Polen), † 9.1.1959 Wiesbaden, evangelisch
Ingenieur, Staatssekretär, Regierungspräsident - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Bredow, Johannes* Carl August Friedrich
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1898-1903 Studium der Physik und Elektrotechnik an der Universität Kiel und der Gewerbehochschule Köthen (Anhalt)
- ab 1903 als Projektierungsingenieur bei der AEG in Berlin und Riga
- ab 1908 Direktor der „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H.“ (Telefunken) in Berlin
- 1908 Aufbau des deutschen Schiffs- und Überseefunkdienstes
- 1913 Organisation des Transatlantik-Funkverkehrs zwischen Deutschland und den USA
- 1919 Begründer des sogenannten Reichsfunknetzes
- 1919 Ministerialdirektor im Reichspostministerium
- 1921 Staatssekretär für Fernmeldewesen
- 1926 Reichs-Rundfunk-Kommissar und Vorstandsvorsitzender der Reichsrundfunk-Gesellschaft
- 1933 Rücktritt, 15 Monate inhaftiert
- ab 1935 in Wiesbaden wohnhaft
- 1937-1945 Tätigkeitsverbot
- Mai-September 1945 Oberpräsident von Hessen-Nassau
- 1949-1951 Verwaltungsratsvorsitzender des Hessischen Rundfunks
- 1949-1953 Vorsitzender des Aufsichtsrates von Buderus-Röchling in Wetzlar
- 1950 Gründung des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg
- 1952 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
- 1954 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern
- Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule Danzig
- Hans-Bredow-Straße in Wiesbaden
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Funktion:
- Hessen-Nassau, Provinz, Oberpräsident, 1945
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Lebensorte:
- Kiel; Köthen (Anhalt); Berlin; Riga; Wiesbaden; Wetzlar
- Familie ↑
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Vater:
Bredow, Carl von, † 1932
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Mutter:
Fronhoefer, Julie
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Partner:
- Herrmann, Elizabeth* Pauline, (⚭ Berlin-Dahlem 27.3.1929)
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 925 Nr. 3043 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1959, Nr. 53)
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 109 f. (Kurt Buchholz)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 79, Nr. 448
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Bildquelle:
Unknown, Hans Bredow ca.1922, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Bredow, Hans Carl August Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118673661> (Stand: 12.9.2025)
