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Portrait

Friedrich Heinrich Karl Aßmann
(1824–1907)

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GND-Nummer

1144369959

Aßmann, Friedrich Heinrich Karl [ID = 3947]

* 11.12.1824 Wiesbaden, † 5.6.1907 Kronberg im Taunus, evangelisch
Theologe, Pfarrer
Biografischer Text

„In seine Kronberger Amtszeit fallen die Anschaffung von zwei neuen Glocken (im Lutherjahr 1883) und die Gründung des evangelischen Kirchenchores. Als die Kaiserin Friedrich Kronberg zu ihrem Witwensitz erwählte und sich nach den kirchlichen Verhältnissen erkundigte, teilte ihr der damalige Superintendent Dr. Ernst mit, daß Aßmann unter den nassauischen Pfarrern der ‚wissenschaftlichste’ sei. Pfarrherr und Kaiserin haben denn auch guten Kontakt gefunden und gehalten. Sie haben sich ein gemeinsames Denkmal damit gesetzt, daß sie die Stadtkirche St. Johann, die der strenge Lutheraner Johann Ludwig Christ hatte ‚ausweißen’ lassen, stilvoll renovieren ließen, ihr die mittelalterliche Farbigkeit zurückgaben.

Von besonderer Bedeutung wurde Aßmann auch für Königstein. Dort gelang ihm mit Unterstützung des nassauischen Fürstenhauses der Bau der evangelischen Immanuelkirche. Sechs Jahre nach deren Fertigstellung wurde Königstein 1894 selbständige Gemeinde.“1


  1. Helmut Bode, Ein Kronberger Pfarrherr. Zum 150. Geburtstag von Friedrich Aßmann. In: Kronberger Anzeiger, 10.12.1974.

Literatur
  • Helmut Bode, Ein Kronberger Pfarrherr. Zum 150. Geburtstag von Friedrich Aßmann. In: Kronberger Anzeiger, 10.12.1974;
  • Helmut Aßmann, Stammtafel und Stammbaum der Familie Aßmann aus Oberschwarzach über Schweinfurth..., auf Grund der familiengeschichtlichen Nachforschungen des Oberlandesgerichtsrats Wilhelm Aßmann (1904-1944) aus Kronberg im Taunus hrsg., Mskr. Ludwigshafen 1990