Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Ludwig Hansohn
(1879–1929)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Hansohn, Ludwig [ID = 13272]

* 13.3.1879 Wiesbaden, † 20.1.1929 Wiesbaden, evangelisch
Ingenieur, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Hansohn, Louis Anton
  • Hahnsohn, Ludwig
  • Hahnsohn, Louis Anton
Wirken

Werdegang:

  • Herkunft aus einer „politisch engagierten Wiesbadener Handwerkerfamilie“ (Burkardt/Pult, S. 128)
  • Besuch des Reform-Realgymnasiums in Wiesbaden
  • Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt
  • 1906 Übernahme des Lahmeyerschen Elektroinstallationsgeschäft in Wiesbaden
  • Reserve-Offizier im Ersten Weltkrieg, Einsatz an der Westfront
  • nach 1918 Neuorganisation der Wiesbadener Handwerkerschaft, Schaffung des Stadtverbandes für Handwerk und Gewerbe, 1921 dessen Leiter
  • 1921 Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer Wiesbaden
  • 1924 stellvertretender Präsident des Gewerbevereins für Nassau
  • ab 1926 Mitglied des Beirates der Nassauischen Landesbank, Mitglied des Wiesbadener Gewerbeausschusses, des Grund- und Gewerbebewertungsausschusses, der Berufsschuldeputation dem Verwaltungsrat der Handwerker- und Kunstgewerbeschule sowie des Arbeitsamtsausschusses
  • 1926-1928 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Stadtkreis Wiesbaden, dort Mitglied des Ältestenausschusses (Deutsche Demokratische Partei)

Funktion:

  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (DDP), 1926-1928
  • Hessen-Nassau, 16. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1926
  • Hessen-Nassau, 17. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1927
  • Hessen-Nassau, 18. Provinziallandtag, Mitglied (DDP), 1928

Lebensorte:

  • Wiesbaden; Darmstadt
Familie

Vater:

Hansohn, Johann Ludwig, * Kloppenheim 22.1.1840, † Wiesbaden 2.2.1924, evangelisch, Schreinermeister, Sohn des N.N. Hansohn

Mutter:

Dorn, Elise (Elisabeth Margarethe), * Wiesbaden 10.4.1845, begraben Wiesbaden 9.5.1911, katholisch, Tochter des Anton Dorn, * Hallgarten 8.1.1818, Gärtner, und der Marianne Caroline Franzisca Göbel, * Wiesbaden 2.5.1823, † Wiesbaden 22.4.1858, Heirat Wiesbaden 10.4.1842

Partner:

  • Kneisel, Käthe (Katharina), * Wiesbaden 14.9.1882, † Wiesbaden 30.12.1956, Heirat Wiesbaden 16.5.1908, Tochter des Ernst* Emmanuel Michael Kneisel, * Mainz, Bildhauer, und der Elise Neugebauer, * Frankfurt am Main
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Hansohn, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119320545X> (Stand: 13.3.2026)