Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Romrode
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Wüstung · 291 m über NN
Gemarkung Erkshausen, Gemeinde Rotenburg a. d. Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6 km nordöstlich von Rotenburg an der Fulda
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Lage und Verkehrslage:
Rund 1,5 km ostnordöstlich der Ortsmitte von Erkshausen im Langen Grund ("Der Grund"). Im oberen Talabschnitt dicht östlich oberhalb der Einmündung eines von Norden kommenden Seitentals ("Bugelsgraben") an 70 m langer Bach-Fundstrecke (Mittelwert hier lokalisiert). Weiter talaufwärts keine Funde. Vielleicht handelt es sich um die Wüstung Romrode.
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Ersterwähnung:
1366-1388
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Historische Namensformen:
- Rumerode (1366-1388) [HStAM Bestand K Nr. 249, Bl. 40v]
- Romrode (1482-1492) [HStAM Best. L Nr. 31, Bl. 20r]
- Romrode (1509) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 1318]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3555315, 5656295
UTM: 32 U 555219 5654472
WGS84: 51.039135° N, 9.787603° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63201804006
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- Amt Rotenburg
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Altkreis:
Rotenburg
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Herrschaft:
(1366-1388) wird Otto von Rodenberg vom Abt von Fulda mit der Wüstung Romrode bei Erkshausen belehnt. 1484 ist sie hersfeldisches Lehen der von Eschwege.
1509 belehnt der Abt von Hersfeld Johann von Liederbach und Kaspar Schaufus auf deren Bitte mit im Einzelnen aufgeführten Gütern in Romrod, die sie von ihrer Mutter Katharina von Romrod geerbt und die zuvor ihre Vettern Konrad und Wilhelm von Romrod innegehabt haben. Katharina von Romrods Einkünfte von den Lehengütern bleiben von der Belehnung unberührt.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 402.
- Fundberichte aus Hessen 1996 , S. 518 (Sippel).
- Zitierweise ↑
- „Romrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3643> (Stand: 2.4.2025)

