Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 5124 Bad Hersfeld
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historische Karten
- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 66. Hersfeld
Bingartes
-
Gehöftgruppe · 208 m über NN
Gemarkung Bad Hersfeld, Gemeinde Bad Hersfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Gehöftgruppe
-
Lagebezug:
1,5 km südlich von Bad Hersfeld
-
Lage und Verkehrslage:
Südlich der Fulda vor dem Johannesberg. Dazu gehörte auch die ebenfalls wüste Bingartesmühle
-
Ersterwähnung:
1217
-
Letzterwähnung:
1967
-
Siedlungsentwicklung:
In der Beschreibung des Fürstentums Hersfeld von 1672 (KLB Ms. Hass. 126) hieß es: Domäne bei Unterhaun, früher Meierei nahe dem Johannisberg, eine Viertelstunde vor der Stadt, befestigtes Haus. Biengartens. Vorwerk u. Mühle.. Einst gehörte Bingartes tatsächlich zur Gemarkung Unterhaun und ist erst später nach Bad Hersfeld gekommen.
1928 erfolgt die Auflösung des Gutsbezirks Bingartes und Eingemeindung der Grundstücke nach Bad Hersfeld.
-
Historische Namensformen:
- Bengarten (1217)
- Benegarten (1217)
- Bingarthin (1338)
- Bingart vor Hersfeld (1434)
- Biengartens (1672)
- Byngarte [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 16,1]
- Biengartes Hof (1747) [Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105]
- Bingartes
-
Bezeichnung der Siedlung:
- Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt.
- Domäne mit Mühle und Klosterschänke
-
Burgen und Befestigungen:
- In der Beschreibung des Fürstentums Hersfeld von 1672 (KLB Ms. Hass. 126) hieß es: Domäne bei Unterhaun, früher Meierei nahe dem Johannisberg, eine Viertelstunde vor der Stadt, befestigtes Haus. Biengartens. Vorwerk u. Mühle.. Einst gehörte Bingartes tatsächlich zur Gemarkung Unterhaun und ist erst später nach Bad Hersfeld gekommen.
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3550074, 5635702
UTM: 32 U 549980 5633887
WGS84: 50.854519° N, 9.710057° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63200203009
-
Einwohnerstatistik:
- 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1895: 3 Haushaltungen mit 23 Bewohnern
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1400: Reichsabtei Hersfeld, Dechanaigericht bzw. Amt Hersfeld
- 1651: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Dechaneigericht bzw. Amt Hersfeld
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Johannesberg
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Johannesberg
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Hersfeld
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Johannesberg
-
Altkreis:
Hersfeld
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Kloster Hersfeld.
- Kirche und Religion ↑
-
Pfarrzugehörigkeit:
1872 Hof der Pfarrei Unterhaun.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 96-100
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 48 (Damals noch Domäne).
- Zitierweise ↑
- „Bingartes, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3319> (Stand: 2.12.2025)

