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Hessische Biografie

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Portrait

Paul Nicolai Hartmann
(1882–1950)

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Hartmann, Paul Nicolai [ID = 16825]

* 7.2.1882 Riga, † 9.10.1950 Göttingen
Prof. Dr. phil. – Philosoph, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis zum 15. Lebensjahr Privatunterricht in Riga
  • ab Herbst 1897 Besuch des Gymnasiums der Deutschen St. Catharinenschule in St. Petersburg (Russland), dort 1901 Abitur
  • 1 Jahr Hauslehrer in Livland
  • 1902-1903 Studium der Medizin an der Universität Dorpat (Estland)
  • 1903-1905 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an der Universität St. Petersburg (Russland)
  • ab 1905-1907 Studium der Philosophie an der Universität Marburg
  • 31.7.1907 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
  • Winter 1907 Aufenthalt in St. Petersburg
  • 3.7.1909 Habilitation und Venia legendi für das Fach Philosophie an der Universität Marburg
  • 1910-1918 Stipendium
  • 1914-1918 Kriegsdienst als Dolmetscher, Briefzensor und Nachrichtenoffizier
  • ab 1919 Privatdozent an der Universität Marburg
  • 26.5.1920 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 12.7.1922 Ernennung zum ordentlichen Professor und Direktor des Philosophischen Seminars der Universität Marburg
  • 1.10.1925 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Köln
  • 1931-1945 ordentlicher Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Berlin
  • 1945-1950 ordentlicher Professor an der Universität Göttingen

Studium:

  • 1902-1903 Studium der Medizin an der Universität Dorpat (Estland)
  • 1903-1905 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an der Universität St. Petersburg (Russland)
  • ab 1905-1907 Studium der Philosophie an der Universität Marburg

Netzwerk:

Akademische Qualifikation:

  • 31.7.1907 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg mit der Schrift "Das Seinsproblem in der griechischen Philosophie vor Plato"
  • 3.7.1909 Habilitation für das Fach Philosophie an der Universität Marburg über das Thema "Des Proklus Diadochus philosophische Anfangsgründe der Mathematik"

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / außerordentlicher Professor / 1920-1922
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1922-1925
  • Köln, Universität / / / ordentlicher Professor / 1925-1931
  • Berlin, Universität / / Theoretische Philosophie / ordentlicher Professor / 1931-1945
  • Göttingen, Universität / / / ordentlicher Professor / 1945-1950

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin
  • Mitglied der Akademie der Wissenschaften Göttingen
  • korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien

Werke:

Lebensorte:

  • Riga; Marburg; Köln; Berlin
Familie

Vater:

Hartmann, Carl August, 1849–1890, Dipl.-Ing., aus Kaufmanns- und Ratsherrenfamilie in Riga

Mutter:

Haukmann, Helene

Partner:

  • Stepanitz, Alice, Heirat 1911, Scheidung 1925
  • Rosenfeld, Frida, Heirat 1929

Verwandte:

  • Hartmann, Dagmar, Tochter aus 1. Ehe mit Alice Stepanitz
  • Hartmann, Olaf, Sohn aus 2. Ehe mit Frida Rosenfeld, *1930
  • Hartmann, Lise, Tochter aus 2. Ehe mit Frida Rosenfeld, *1932
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Hartmann, Paul Nicolai“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118546317> (Stand: 7.2.2026)