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Hessische Biografie

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Portrait

Ferdinand Mackeldey
(1784–1834)

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Mackeldey, Ferdinand [ID = 9429]

* 5.9.1784 Braunschweig, † 20.10.1834 Bonn
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Mackelday, Ferdinand
  • Makkeldey, Pherdinandos
Wirken

Werdegang:

  • ab 1793 Besuch des Gymnasiums in Helmstedt
  • ab 1800 Besuch des Collegium Carolinum in Braunschweig
  • 1802 Immatrikulation an der Universität Helmstedt
  • 19.5.1806 Promotion zum Dr.jur. an der Universität Helmstedt
  • 3.9.1806 Advokat und Auditor der Juristischen Fakultät in Helmstedt
  • Ostern 1807 Habilitation als Privatdozent in Helmstedt
  • 7.11.1807 Verlust des Gehörs für immer
  • 26.9.1808 außerordentlicher Professor der Rechte an der Universität Helmstedt
  • 11.8.1809 außerordentlicher Beisitzer des Spruchkollegs in Helmstedt
  • 1.6.1810 Nach Schließung der Universität in Helmstedt außerordentlicher Professor und außerordentlicher Beisitzer des Spruchkollegs an der Universität Marburg
  • 27.2.1811 ordentlicher Professor der Rechte in Marburg
  • 27.4.1811 ordentlicher Beisitzer der Juristenfakultät
  • 1812, 1815 und 1818 Dekan der Juristischen Fakultät
  • 31.5.1814 mit Wirkung vom 1.12.1813 von Kurhessen als ordentlicher Professor bestellt
  • 18.11.1817 Kurhessischer Hofrat
  • Hauptvorlesungen in Marburg: Institutionen und Pandekten; Enzyklopädie und Methodologie der Rechtswissenschaft; Zivilprozess; deutsches Privat- und Lehenrecht; Code Napoléon
  • 6.4.1819 Abschied auf Antrag
  • Ab 1819 erster ordentlicher Professor des römischen Rechts, Lehenrechts und Zivilprozesses an der neu gegründeten Universität Bonn
  • 1821-März 1828 Ordinarius im Spruchkollegium in Bonn
  • 6.1.1824 Geheimer Justizrat
  • 1828 Verleihung des Roten Adlerordens durch die preußische Regierung

Funktion:

  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1812
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1815
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1818

Studium:

  • ab 1802 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Helmstedt

Akademische Qualifikation:

  • 19.5.1806 Promotion zum Dr.jur. an der Universität Helmstedt
  • Ostern 1807 Habilitation in Helmstedt

Akademische Vita:

  • Helmstedt, Universität / Juristische Fakultät / / Privatdozent / 1807
  • Helmstedt, Universität / Juristische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1808
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1810-1811
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Institutionen und Pandekten; Enzyklopädie und Methodologie der Rechtswissenschaft; Zivilprozess; deutsches Privat- und Lehenrecht; Code Napoléon / ordentlicher Professor / 1811-1819
  • Bonn, Universität / Juristische Fakultät / römisches Recht, Lehenrecht und Zivilprozessrecht / ordentlicher Professor / ab 1819

Akademische Ämter:

  • 1812, 1815 und 1818 Dekan der Juristischen Fakultät

Werke:

  • Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Diss. inaug. Quatenus a. de recepto contra aurigas et curatores mercium s. speditores conpetat (1806)
  • Erörterung der Frage, ob bei den Protestanten eine ohne Einwilligung der Eltern vollzogene Ehe nichtig sei (1806)
  • Theorie der Erbfolgeordnung nach Napoleons Gesetzbuche (1811)
  • Lehrbuch der Institutionen des heutigen Römischen Privatrechts (1814)
  • Lehrbuch des heutigen Römischen Rechts (1818)

Lebensorte:

  • Braunschweig; Helmstedt; Marburg; Bonn
Familie

Vater:

Mackeldey, Johann Wolfgang, † 1810, Herzoglich Braunschweigischer Stallmeister

Mutter:

Hendeiker, Dorothee Maria Elisabeth*, † Bonn 7.3.1842, 81 Jahre alt, Schwester des Herzoglich Braunschweigischen Schulrats Johann Peter Hundeiker

Partner:

  • Wedel, Mathilde von, Heirat 16.5.1816, Tochter des Karl Alexander von Wedel, General

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

  • Freundliche Hinweise von Claudia Entschladen

Literatur:

Bildquelle:

„Ferdinand Mackeldey“ (Federzeichnung · 25,3 x 30 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.135) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Mackeldey, Ferdinand“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116644494> (Stand: 10.2.2025)