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Hessische Biografie

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Portrait

Hans Hermenau
(1894–1981)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1031361219

Hermenau, Hans [ID = 26127]

* 17.7.1894 Preußisch Stargard (heute Starogard Gdański/Polen), † 19.3.1981 Wiesbaden, evangelisch
Lic. theol. – Theologe, Pfarrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Abitur in Konitz (heute Chojnice/Polen)
  • Studium an den Universitäten Halle, Breslau und Königsberg
  • 1918 Pfarrer in Danzig und Hermannsruhe (Westpreußen), 1919/20 in Kreuzburg (Ostpreußen) (heute Slawskoje/Russland)
  • ab 1920 Leiter der Ev. Frauenhilfe Ostpreußen, 1932-1933 Reichsgeschäftsführer der Frauenhilfe („Reichsfrauenhilfe“) in Potsdam, ab Juli 1934 erster Pfarrer der dortigen Hl. Geist-Kirche
  • 1930 Lizentiat der Theologie an der Universität Königsberg
  • Mitglied der Deutschen Christen, 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 2.279.886)
  • 1939 Mitarbeit am Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben
  • ab 1947 nach Entnazifizierung durch die Spruchkammer Schwäbisch Hall als „Mitläufer“ im Dienst der Hessen-Nassauischen Landeskirche
  • Pfarrer in Haiger und Oberroßbach, ab September 1948 in Idstein und 1957-1964 (1967?) (Emeritierung) in Wiesbaden-Biebrich, wo er das Gemeindezentrum auf der Adolfshöhe um die 1961 eingeweihte Hl. Geist-Kirche schuf
  • 1967-1969 Standortpfarrer im ehemaligen NATO-Hauptquartier Fontainebleau bei Paris
  • Gründer und Leiter der „Neutestamentlichen Gesellschaft Wiesbaden“
  • 1972 Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Werke:

Lebensorte:

  • Halle an der Saale; Haiger; Oberroßbach; Idstein; Wiesbaden
Familie

Partner:

  • N.N., Edith, (⚭ 1917) aus Pillau
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Hermenau, Hans“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1031361219> (Stand: 17.3.2026)