Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Adolf Cornelius Hölk
(1869–1944)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

117525820

Hölk, Adolf Cornelius [ID = 16861]

* 22.11.1869 Itzehoe, † 30.8.1944 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Klassischer Philologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Königlichen Gymnasiums in Glückstadt (Holstein), dort 12.3.1889 Reifeprüfung
  • 1889-1894 Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Leipzig und Kiel
  • 27.2.1894 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Kiel
  • 21.7.1894 Staatsexamen in den Fächern Latein, Griechisch und Geschichte an der Universität Kiel
  • 10.10.1894-10.10.1895 Dienst als Einjährig-Freiwilliger
  • Studienreisen nach Italien, Griechenland und Kleinasien
  • ab 1.10.1896 Vorbereitungsdienst für das höhere Lehramt am Königlichen Gymnasium zu Altona
  • ab 1.10.1897 Probejahr am Königlichen Gymnasium zu Rendsburg
  • seit 1.10.1898 Wissenschaftlicher Hilfslehrer am Gymnasium in Husum
  • Lehrer am Städtischen und Realgymnasium in Düsseldorf, ab 1.4.1900 dort Oberlehrer
  • ab 1.4.1907 Lehrer am Steglitzer Gymnasium
  • 1.10.1909-1.7.1917 Direktor des Lüneburger Johanneums
  • ab 1.7.1917 Direktor am Gymnasium Philippinum in Marburg
  • Vorsitzender des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes der Universität Marburg
  • 17.7.1925 Ernennung zum Honorarprofessor für Didaktik der Alten Sprachen an der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • seit Wintersemester 1932/33 Abhaltung von Lateinischen Kursen zur Einführung in die Quellen des Römischen Rechts
  • November 1933 Unterzeichner des Bekenntnisses der deutschen Professoren zu Adolf Hitler
  • 31.3.1932 Pensionierung als Lehrer bzw. Direktor

Studium:

  • 1889-1894 Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Leipzig und Kiel

Netzwerk:

  • Detlefsen, Detlef <Lehrer>, GND, 1833–1911, Gymnasiallehrer
  • Bruns, Ivo <Lehrer>, GND, 1853-1901, Klassischer Philologe
  • Cauer, Paul* Eduard Ludwig <akademischer Lehrer>, GND, 1854-1921, Klassischer Philologe, Pädagoge
  • Rohde, Erwin <akademischer Lehrer>, GND, 1845-1898, Altphilologe

Akademische Qualifikation:

  • 27.2.1894 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Kiel über die Akusmata (Lehrsprüche) der Pythagoreer

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Didaktik der Alten Sprachen / Honorarprofessor / 1925-1944

Werke:

Lebensorte:

  • Glückstadt; Heidelberg; Leipzig; Kiel; Marburg; Düsseldorf; Steglitz; Lüneburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Hölk, Johann, Volksschullehrer, Konrektor und Rechenmeister in Itzehoe

Mutter:

Frauen, Katharina

Partner:

  • Raben, Helene, (⚭ Hadersleben 6.4.1900) * Hadersleben 26.3.1871, † Marburg 21.8.1939, evangelisch, Tochter des Johann Friedrich Raben, Dr. med., und der Margaretha Marie Iwersen

Verwandte:

  • Hölk, Michael Julius* <Bruder>, * Kuden 24.5.1863, † Kassel 27.5.1940, Architekt, verheiratet Gotha 24.5.1913 mit Anna Karoline Gesine Aurich
  • Hölk, Erwin <Sohn>, GND, * 1904, † Rathenow 1945, Dr. phil., Archivar am Reichsarchiv in Potsdam
  • Hölk, Hans <Sohn>, Abitur 1925, Dr. jur., Senatspräsident
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Hölk, Adolf Cornelius“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117525820> (Stand: 22.11.2025)