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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118543202
Günderrode, Karoline Friederike Louise Maximiliane Freiin von [ID = 3169]
- * 11.2.1780 Karlsruhe, † 26.7.1806 Winkel (Rheingau), evangelisch
Stiftsdame, Dichterin - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Günderrode, Caroline* Friederike Louise Maximiliane Freiin von
- Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1797 Stiftsdame des Cronstetten-Hynspergischen Adeligen Damenstifts in Frankfurt am Main
- 1799 Bekanntschaft mit Friedrich Carl von Savigny, Einführung in den Kreis der Romantiker
- 1804 erste Veröffentlichung von Gedichten, Bekanntschaft mit dem Heidelberger Professor Friedrich Creuzer, Liebesbeziehung
- Suizid nach der Trennung von Creuzer
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Werke:
- Gedichte und Phantasien, 1804
- Poetische Fragmente, 1805
- Melete, Heidelberg 1806 (Nachdruck 1906)
- Ich sende Dir ein zärtliches Pfand. Die Briefe der Karoline von Günderrode, Frankfurt 1992
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main
- Familie ↑
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Vater:
Günderrode gen. von Kellner, Hector Wilhelm Freiherr von, 1755–1786
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Mutter:
Günderrode, Sophie Louise* Viktoria Augusta Henriette Friederike von, * 10.11.1759, † 15.9.1819, Heirat Graß bei Hungen 10.9.1778, zieht 1786 nach Hanau, wird Gesellschafterin bei Hof, beschäftigt sich mit Literatur, Fichte, ihre Pension betrug 300 fl. jährlich
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Verwandte:
- Günderrode gen. von Kellner, Friedrich Carl Hector* Wilhelm Freiherr von <Bruder>, 1786–1862, Schöffe, Senator und Älterer Bürgermeister in Frankfurt am Main
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 10, Leipzig 1879, S. 126 (Hyacinth Holland)
- Dagmar von Gersdorff, „Die Erde ist mir Heimat nicht geworden“. Das Leben der Karoline von Günderrode, Berlin 2011
- Eva Ludwig, „Ich bin so uneins in mir“. Karoline von Günderrode und Georg Friedrich Creuzer, in: Hadwiga Fertsch-Röver/Birgit Spielmann (Hrsg.), Hessen: wo die Liebe hinfällt. Paare und Passionen in Hessen, Marburg 2001, S. 73-76
- Markus Hille, Karoline von Günderode, Reinbek bei Hamburg 1999
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 285 (mit Abbildung, Christina Klausmann)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 256, Nr. 1439
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 261 f. (Martin Glaubrecht)
- Ludwig Geiger, Karoline von Günderrode und ihre Freunde, 1895;
- Ludwig von Pigenot, Karoline von Günderrode, Dichtungen, 1922;
- R. Wilhelm, Die Günderrode. Dichtung und Schicksal, 1938;
- E. Wallace, Die Günderrode und Bettina, in: Castrum Peregrini 13, 1953, 15-31;
- Christa Wolf (Hrsg.), Karoline von Günderrode, 1979
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Bildquelle:
Die großen Frankfurter, S. 103.
- Zitierweise ↑
- „Günderrode, Karoline Friederike Louise Maximiliane Freiin von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118543202> (Stand: 11.2.2026)
