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Portrait

Emil Kießling
(1896–1985)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

116170220

Kießling, Emil [ID = 15551]

* 16.8.1896 London, † 21.9.1985 Wiesbaden
Prof. Dr. jur. – Papyrologe, Rechtshistoriker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1903-8.8.1914 Besuch der Vorschule der Liebig-Oberrealschule Frankfurt am Main sowie des Humanistischen Neuen Gymnasiums Darmstadt, dort Abitur
  • 8.1914-8.1919 Kriegsdienst mit Unterbrechung aufgrund einer schweren Verwundung
  • 1917-1921 Studium der Rechtswissenschaften, Juristischen Papyrologe, Geschichte, Philosophie, Religionswissenschaft sowie der Alten Sprachen an den Universitäten München, Heidelberg, Frankfurt und Berlin
  • 14.1.1921 Erstes Juristisches Staatsexamen, anschließend Fortsetzung des Studiums der Papyrologie an der Universität Heidelberg
  • 20.12.1922 Zweites Juristisches Staatsexamen
  • 4.8.1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg, anschließend Fortsetzung der Bearbeitung des Großen Wörterbuchs der griechischen Papyrusurkunden der Griechisch-Römischen Epoche Ägyptens
  • ab 1.10.1933 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Preußischen Staatsbibliothek Berlin
  • 27.7.1943 Dr. jur. habil. an der Universität München, anschließend Tätigkeit an der Nebenstelle der Preußischen Staatsbibliothek Hirschberg (heute Jelenia Góra, Polen)
  • 2.1945-8.1945 Tätigkeit bei der Frankfurter Universitätsbibliothek in Mitwitz/Oberfranken
  • ab 1945 Lehrauftrag für Römische Rechtsgeschichte an der Universität Marburg
  • 1946 Venia Legendi für Römisches Recht und Juristische Papyrusforschung an der Universität Marburg sowie Gründung des Instituts für Papyrusforschung und Antike Rechtsgeschichte
  • 23.10.1951 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
  • 1952 Einladung zu Studien nach Oxford
  • 1954 Gastvorlesungen an der Universität Genf
  • 1.9.1961 Ernennung zum ordentlichen Professor
  • 1968 Emeritierung

Studium:

  • 1917-1921 Studium der Rechtswissenschaften, Juristischen Papyrologe, Geschichte, Philosophie, Religionswissenschaft sowie der Alten Sprachen an den Universitäten München, Heidelberg, Frankfurt und Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 4.8.1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg
  • 27.7.1943 Dr. jur. habil. an der Universität München
  • 1946 Venia Legendi für Römisches Recht und Juristische Papyrusforschung an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Juristische Papyrusforschung / Privatdozent / 1946-1951
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Juristische Papyrusforschung / außerplanmäßiger Professor / 1951-1961
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Juristische Papyrusforschung / ordentlicher Professor / 1961-1968

Mitgliedschaften:

  • Président d'Honneur du Comité International de Papyrologie de l'Association International de Papyrologues
  • 1928 Mitglied der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin
  • 1935 Mitglied der Fondation Egyptologique Reine Elisabeth, Brüssel
  • 1949 Membre correspondant de l'Institut de recherches hellenistiques Alexandrien
  • 1971 Elected Member of the Egypt Exploration Society, London

Werke:

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; Darmstadt; München; Heidelberg; Berlin; Marburg
Familie

Vater:

Kießling, Heinrich Arthur, Musikprofessor

Mutter:

Jäger, Maria

Partner:

  • Bicoff, Gali von, (⚭ 1935)
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Kießling, Emil“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116170220> (Stand: 12.8.2025)