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Portrait

Johann August Lade
(1781–1839)

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GND-Nummer

1164864475

Lade, Johann August [ID = 10680]

* 12.12.1781 Wiesbaden, † 17.7.1839, evangelisch
Dr. phil. – Apotheker, Kommunalpolitiker
Biografischer Text

Johann August Lade wurde 1781 als Sohn des nassau-idsteinischen Hofkammerschreibers Christoph August Lade und dessen Frau Juliane Margarete geb. Ritzel geboren. Im Gegensatz zu seinem Vater strebte er keine Laufbahn innerhalb der fürstlichen Administration an, sondern wählte für sich den Beruf des Apothekers. Seine Ausbildung zum Pharmazeuten absolvierte Lade in Genf und Bern. Nach der Gewinnung seiner Approbation erwarb er die Wiesbadener Hofapotheke. Im selben Jahr heiratete Johann Lade die aus Langenschwalbach (heute Bad Schwalbach) stammende Anna Maria Herber. Im Jahr 1811 wurde Lade zum herzoglich-nassauischen Hofapotheker ernannt, was seine berufliche wie politische Karriere in besonderer Weise förderte. Nur drei Jahre später wurde er Ratsherr der Stadt Wiesbaden, ein Amt, welches Lade bis zu seinem Tod inne hatte. Seiner Erhebung zum Hofapotheker folgten 1818 die Ernennung zum Amtsapotheker und 1824 die Verleihung des Titels eines Medizinalassessors. Neben seiner Bekanntheit als Apotheker und städtischer Ratsherr machte sich Johann August Lade einen Namen als begabter Botaniker.

Zusammen mit seiner Familie lebte Lade in Wiesbaden, wo er 1839 an Thyphus erkrankte und im Alter von 58 Jahren verstarb.

Oliver Teufer


Literatur