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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Huppelnheim
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Wüstung · 183 m über NN
Gemarkung Lengfeld, Gemeinde Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
7 km südöstlich von Dieburg
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Lage und Verkehrslage:
Genaue Lage unbekannt
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Ersterwähnung:
vor 1223
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Siedlungsentwicklung:
Der Ort soll in der bayerischen Fehde 1504 niedergebrannt worden sein.
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Historische Namensformen:
- Hvfilheim (1223) [Kopiar 1. Hälfte 13. Jahrhundert, Codex Eberhardi 1 177 vb, S. 337 = Dronke, Traditiones, S. 63 Capitulum 32. Datierung nach dem Todesdatum Gerhards I. von Erbach vor 1223 Mai 13]
- Hopphilnheym (1370)
- Hoppelnheim (1434)
- Hoppelnheym (1435)
- Huppelnheim (1438)
- Huppelnheim (1444)
- Huppelnheym (1447)
- Huppelnheym (1449)
- Hoppelnhem (1454)
- Heppenheymer Müel under Lengfeldt (1580)
- Hippenheimer Feltt (2. Hälfte 16. Jahrhundert)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3492098, 5521199
UTM: 32 U 492026 5519430
WGS84: 49.827254° N, 8.889134° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
43201703005
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Dieburg
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Gericht:
- Centgericht Umstadt
- Oberhof: Groß-Umstadt
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Vor 1223 erhält der Gerhard I. Schenk von Erbach ein fuldisches Lehen über eine Hufe sowie sechs Hübner und den Zehnten in Nieder-Kainsbach, Brensbach und Ober/Nieder-Klingen sowie eine Hube und eine Mühle in Huppelnheim. 1448 klagt Eberhard Wambolt gegen Eberhard Schelm, dass er ihm das Seine mit Gewalt und Unrecht genommen habe.
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Zehntverhältnisse:
1370 weisen Eberhard Schelm und seine Ehefrau Metze dem Kloster Höchst 100 Gulden auf ihren Zehnten zu Huppelnheim an.
- Wirtschaft ↑
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Mühlen:
1223 Mühle erwähnt. Vielleicht identisch mit der Heydenmühle.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wagner, Wüstungen Großherzogtum Hessen 2: Provinz Starkenburg, S. 100-102
- Müller, Starkenburg, S. 359
- Zitierweise ↑
- „Huppelnheim, Landkreis Darmstadt-Dieburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13680> (Stand: 8.11.2017)

