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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 9. Hofgeismar

Guderode

Wüstung · 180 m über NN
Gemarkung Hofgeismar, Gemeinde Hofgeismar, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

1,5 km südwestlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage:

Im Gericht Hofgeismar knapp westlich der Stadt in der Flur Guderode im Guderoder Grund.

Ersterwähnung:

13. Jahrhundert

Siedlungsentwicklung:

1583 mit anderen Orten bezeichnet als Wüstung zum Schonberg gehörig, so etwa in Vorjaren Dorffer gewesen und itzo aus der Stadt Geysmar gebauet werden.

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3525311, 5706241
UTM: 32 U 525227 5704398
WGS84: 51.490168° N, 9.36336° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63301304038

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1583: Landgrafschaft Hessen, Herrschaft Hofgeismar-Schöneberg

Altkreis:

Hofgeismar

Gericht:

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Im ältesten Lehnbuch der Edelherren von Schöneberg ist ein Gut in den Händen des Edlen von Plesse belegt.
  • 1493 belehnt Abt Wilhelm von Helmarshausen einen Bürger von Grebenstein mit anderthalb Hufen in Guderode. Im Jahr 1517 empfängt ein Bürger von Hofgeismar das Lehn.

Zehntverhältnisse:

1583 wird der Zehnte von Guderode von dem Hofgeismarer Bürger Johann Ameluxen erhoben.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Guderode, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2754> (Stand: 7.11.2022)