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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Reidemanns
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Wüstung · 324 m über NN
Gemarkung Gittersdorf, Gemeinde Neuenstein, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6 km nordwestlich von Bad Hersfeld
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Lage und Verkehrslage:
In der Flur "Mauerwiese". 0,4 km nördlich einer von zwei weiteren, oberhalb gelegenen Wüstungen
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Ersterwähnung:
1183
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Weitere Namen:
- Reidemans
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Siedlungsentwicklung:
Wüst zwischen 1371 und 1464
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Historische Namensformen:
- Reitmannes (1183) [Dobenecker, Regesta 2, S. 125-126 Nr. 653; Digitalisat]
- Reytemannes, in (1322) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 243]
- Retemannis, zu dem (1371) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 41]
- Reydemans, zum (1464) [HStAM Best. L Nr. 29]
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Bezeichnung der Siedlung:
- tota villa (1183)
- Wüstung (1464)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3543870, 5638260
UTM: 32 U 543778 5636444
WGS84: 50.878015° N, 9.622265° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63201402001
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Hersfeld
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1183 bestätigt Papst Lucius III. dem Prämonstratenserkloster Königsbreitungen (bei Salzungen) u.a. den Besitz des ganzen Dorfes Reidemans. 1322 erwerben Apel von Romrod und sein Bruder von der Abtei Hersfeld u.a. Einkünfte in Reidemanns. 1371 erwirbt das Kloster St. Johannesberg eine jährliche Gülte von 2 Vierteln Korn aus einem Gut in Reidemanns.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Fundberichte aus Hessen, 31. Jahrgang, 1991 (2), S. 496 (Klaus Sippel), 36. Jahrgang, 1996 (2), S. 491 (Klaus Sippel)
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 174
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 379
- Zitierweise ↑
- „Reidemanns, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3428> (Stand: 27.2.2026)

