Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Johannes Müller
(1880–1964)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

1028234414

Müller, Johannes [ID = 11258]

* 10.7.1880 Merseburg, † 19.4.1964 Marburg, evangelisch
Politiker, Jurist, Oberbürgermeister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1899-1902 Studium der Rechtswissenschaft in Jena und Halle
  • 1902-1907 Gerichtsreferendar beim Amtsgericht in Lauchstädt
  • 1907 Gerichtsassessor
  • 1907 Hilfsarbeiter beim Magistrat in Merseburg und Forst (Lausitz)
  • 1908-1913 Stadtrat in Forst (Lausitz)
  • 1913-1925 besoldeter Beigeordneter der Stadt Marburg
  • 1914-1918 Leiter des Wirtschaftsamtes in Marburg
  • 1917-1927 zweiter Bürgermeister der Stadt Marburg
  • 1927 Ehrensenator der Universität Marburg
  • 1927-1933 Oberbürgermeister der Stadt Marburg, von den Nationalsozialisten unter dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ zwangsweise in den Ruhestand versetzt
  • 1933-1945 wissenschaftlicher Publizist
  • 1945 Mitglied der CDU
  • 1946-1948 zweiter hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Marburg
  • 1949-1954 Lehrbeauftragter für Kommunalverwaltung an der Universität Marburg

Funktion:

  • Marburg, Oberbürgermeister, 1927-1933

Lebensorte:

  • Merseburg; Jena; Halle an der Saale; Lauchstädt; Forst (Lausitz); Marburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Müller, Karl Oskar

Mutter:

Wiegand, Henriette Margarethe

Partner:

  • Thieme, Johanne Julie Gertrud*, (⚭ Merseburg 3.8.1908) * Merseburg 20.10.1885, † Marburg 16.5.1950, evangelisch, Tochter des Adalbert Thieme, zuletzt in Jena, und der Elise Querfurth, zuletzt in Merseburg
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Müller, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1028234414> (Stand: 8.4.2026)