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Hessische Biografie

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Portrait

Adam Büdinger
(1902–1976)

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Büdinger, Adam [ID = 22684]

* 2.10.1902 Ueberau, † 21.8.1976
Kohlenhändler, Baustoffhändler, Bürgermeister, Ortsvorsteher, Kreisabgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Kohlenhändler und Baustoffhändler
  • vor 1933 kommunistischer Gemeinderat, Beigeordneter in Ueberau
  • nach 1945 Kreisabgeordneter der KPD
  • 1948-1960 Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Ueberau, bei der Gemeinderatswahl 1952 entfielen sieben von zwölf Mandaten auf die KPD
  • 1954 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (KPD-Landesergänzungsvorschlag, Platz 28)
  • August 1956 Bildung der Unabhängigen Wählervereinigung (UWG), die im Oktober 1956 sieben Mandate errang, August 1956 Verbot der KPD
  • 14.10.1960 Verbot der Unabhängigen Wählervereinigung (UWG) durch das Hess. Innenministerium und Absetzung des Bürgermeisters
  • 1964 und 1968 erhielt Büdingers „Deutsche Friedens-Union“ ca. 38 Prozent der Stimmen
  • 1968 Gründung der DKP, 1968-1972 im Ortsbeirat Ueberau vertreten
  • 1970 Anschluss von Ueberau an die Stadt Reinheim

Lebensorte:

  • Ueberau
Familie

Partner:

  • Rossler, Elisabethe

Verwandte:

  • Büdinger, Helmut <Sohn>, 1925-2018
  • Büdinger, Horst <Sohn>
  • Büdinger, Manfred <Sohn>, 2006-2011 Ortsvorsteher in Ueberau
Nachweise

Quellen:

Literatur:

  • Jens Ulrich Klocksin, Kommunisten im Parlament. Die KPD in Regierungen und Parlamenten der westdeutschen Besatzungszonen und der Bundesrepublik Deutschland (1945–1956), Bonn 1993, S. 378 f.

Bildquelle:

HStAD Bestand R 4 Nr. 31802

Zitierweise
„Büdinger, Adam“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/22684> (Stand: 20.10.2025)