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Portrait

Johann Heinrich Friedrich Peppler
(1789–1863)

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GND-Nummer

172598958

Peppler, Johann Heinrich Friedrich [ID = 10631]

* 7.6.1789 Großen-Linden, † 15.11.1863 Marburg, Begräbnisort: Gießen, evangelisch
Offizier, Oberstlieutenant, Kommandant
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Pädagogiums in Gießen
  • 5.1.1808 Kadettkorporal bei der Leibgardebrigade
  • 7.8.1808 Leibbrigade (3. Infanterie-Regiment Nr. 117)
  • 1809 Fahnenträger des 2. Bataillons und Ausmarsch nach Österreich, Schlachten bei Aspern, Engerau, Wagram, Znaim
  • 11.7.1809 Seconde-Lieutenant
  • 1812 Feldzug nach Russland
  • 18.11.1812 Auszeichnung beim Gefecht von Krasnoi unter dem Obristen Ludwig Freiherr von Gall
  • 6.12.1812 russische Gefangenschaft bei Smorgoni
  • 24.12.1812-2.4.1813 in Minsk, dann auf Gefangenen-Transport bis nach Kamyschin
  • Aufnahme bei deutschen Familien, unterrichtet dort Kinder, unterstützt Johann Karl Braun als Mediziner
  • 22.12.1813 als Gefangener befreit und Rückreise bis 16.5.1814
  • 5.2.1814 in Abwesenheit Premier-Lieutenant
  • August 1814 wieder bei seinem Regiment, Feldzug nach Frankreich
  • Frühjahr 1821 Verlegung des Regiments von Gießen nach Worms
  • 1831 Kapitän erster Klasse, verfaßt seine Erinnerungen
  • 2.9.1837 wegen ruinierter Gesundheit als charakterisierter Major in Ruhestand versetzt
  • 1837-1859 Kommandant der Wachmannschaft des Gefängnis in Gießen
  • erlitt 1848 Schmähungen
  • 1856 militärisches Ehrenzeichen für fünfzigjährige Dienste
  • 1858 Charakter Oberstlieutenant
  • 1825 Ritterkreuz des Ludwigsordens
  • starb an Lungen- und Halskrebs in der Universitätsklinik Marburg

Lebensorte:

  • Gießen; Worms
Familie

Vater:

Peppler, Johann Heinrich, † Großen-Linden 31.1.1807, Präzeptor in Großen-Linden

Mutter:

Kayser, Luise Friederike

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Peppler, Johann Heinrich Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/172598958> (Stand: 10.2.2025)