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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
11897775X
Conrady, Wilhelm [ID = 24501]
- * 25.7.1829 Rüdesheim am Rhein, † 1.12.1903 Miltenberg, evangelisch
Jurist, Altertumsforscher - Wirken ↑
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Werdegang:
- Kindheit und Jugendzeit in Idstein
- Besuch des Gymnasiums in Wiesbaden, dort 1848 Abitur
- Studium der Rechte an der Universität Heidelberg
- 1852-1867 im nassauischen Justizdienst tätig
- Amtsakzessist zu Höchst, Idstein, Wehen, Hochheim und Wiesbaden
- Assessor, zuletzt Kreisrichter in Rüdesheim
- Ruhestand in Miltenberg
- nach dem Tod seines Onkels Friedrich Gustav Habel 1867 erbte er die ehemalige Burg Miltenberg, womit er auch die Betreuung der Habelschen Kunst- und Altertumssammlungen übernahm
- Mitglied der Reichs-Limes-Kommission seit deren Gründung 1892
- Verdienste vor allem um seine Limes-Forschungen
- Veröffentlichungen über den Limes und seine Kastelle sowie über Stadt und Burg Miltenberg
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Lebensorte:
- Idstein; Wiesbaden; Heidelberg; Rüdesheim am Rhein
- Familie ↑
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Vater:
Conrady, Friedrich Heinrich Ludwig, 1790-1832, Rentmeister, später Hofkammerrat
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Mutter:
Habel, Luise, 1796-1861, Tochter des Christian* Friedrich Habel
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Partner:
- Pagenstecher, Wilhelmine, 1836-1874
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Verwandte:
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 110, Nr. 617
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Bildquelle:
unbekannt, Wilhelm Conrady (1829-1903), als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Conrady, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11897775X> (Stand: 1.12.2025)
