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Portrait

Wilhelm Enßlin
(1885–1965)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

101964226

Enßlin, Wilhelm [ID = 16789]

* 9.12.1885 Aalen, † 8.1.1965 Kichheim am Neckar
Prof. Dr. phil. – Althistoriker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Berlin, München und Straßburg
  • 29.10.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg
  • Vorbereitungsdienst für den höheren Schuldienst
  • ab 1913 Oberlehrer in Posen (heute Poznań/Polen)
  • Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg, bis 1920 in französischer Kriegsgefangenschaft
  • ab 1922 Studienrat am Gymnasium Philippinum in Marburg
  • 20.6.1923 Habilitation und Venia legendi im Fach Alte Geschichte an der Universität Marburg
  • 29.7.1927 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • ab Sommersemester 1928 Lehrauftrag für Geschichte der späten römischen Kaiserzeit an der Universität Marburg
  • 1930-1936 ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität Graz
  • 1936-1943 ordentlicher Professor an der Universität Erlangen
  • 1940-1943 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen
  • seit 1940 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • ab 1943 ordentlicher Professor an der Universität Würzburg
  • 1952 Emeritierung
  • 1959 Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
  • seit 1964 korrespondierendes Mitglied der British Academy

Studium:

  • Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Berlin, München und Straßburg

Netzwerk:

  • Kornemann, Georg Wilhelm Ernst* <Lehrer>, 1868–1946, Althistoriker
  • Meyer, Eduard <akademischer Lehrer>, GND, 1855-1930, Althistoriker, Ägyptologe
  • Pöhlmann, Robert von <akademischer Lehrer>, GND, 1852-1914, Althistoriker
  • Neumann, Karl Johannes <akademischer Lehrer>, GND, 1857-1917, Althistoriker

Akademische Qualifikation:

  • 29.10.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg zum Thema "Kaiser Julians Gesetzgebungswerk und Reichsverwaltung"
  • 20.6.1923 Habilitation und Venia legendi im Fach Alte Geschichte an der Universität Marburg mit der Arbeit "Zur Geschichtsschreibung und Weltanschauung des Ammianus Marcellinus"

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1927-1930
  • Graz, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1930-1936
  • Erlangen, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1936-1943
  • Würzburg, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1943-1964

Akademische Ämter:

  • 1940-1943 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen

Mitgliedschaften:

  • seit 1940 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 1964 korrespondierendes Mitglied der British Academy
  • Mitglied der Academia Spoletina in Spoleto (Italien)

Werke:

Lebensorte:

  • Tübingen; Berlin; München; Straßburg; Posen; Marburg; Graz; Erlangen; Würzburg
Familie

Vater:

Enßlin, N.N.

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Enßlin, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/101964226> (Stand: 10.2.2025)