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Hessische Biografie

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Portrait

Albrecht Christian Ludwig von Bardeleben
(1777–1856)

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Bardeleben, Albrecht Christian Ludwig von [ID = 11644]

* 21.11.1777 Sipperhausen, † 2.4.1856 Kassel, evangelisch
Offizier, General, Minister, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Pseudonym(e):

A. D. Nebelrabe

Wirken

Werdegang:

  • Privatunterricht im Elternhaus und beim Großvater in Eystrup
  • 1.4.1788 Eintritt ins Kadettenkorps in Kassel
  • ab 1794 als Livré- bzw. Leibpage zu den fürstlichen Pagen gehörend
  • 1.4.1797 Fähnrich im Garde-Grenadierregiment
  • 3.3.1799 Versetzung ins Regiment Garde
  • nach Auflösung des Regiments im November 1806 trat Bardeleben als Freiwilliger in preußische Dienste
  • 28.9.1807 Verabschiedung als Kapitän
  • 1.8.1808 Premierleutnant der Grenadier-Garde in westfälischen Diensten
  • 25.1.1811 Ernennung zum Oberstleutnant im 4. Linien-Infanterie-Regiment
  • 9.1.1814 Major im Regiment Landgraf Karl
  • 15.2.1818 Abschied auf Nachsuchen, die folgenden Jahre verbrachte er im Familienkreis und widmete sich privaten Studien
  • Mai-November 1818 Aufenthalt in Berlin zum Studium der preußischen Armee (im Auftrag des Kurprinzen)
  • 31.3.1821 Mitglied der Kommission für den Entwurf eins neuen Exerzierregiments
  • 1.5.1821 Oberstleutnant im 3. Linien-Infanterie-Regiment
  • 1812-1828 Mitglied der Polizeikommission in Hersfeld
  • 21.12.1827 Kommandeur des 2. Linien-Infanterie-Regiments, 28.7.1829 Beförderung zum Oberst, 7.1.1831 Beförderung zum Generalmajor
  • Oktober 1830 Präsident einer für Oberhessen gebildeten Kommission „für die Fälle der öffentlichen Ruhe und Sicherheit“
  • 10.4.1831 Brigadier der Infanterie der kurhessisch-nassauischen Division des Bundesheeres
  • 17.3.1832 Zweiter Kommandant von Marburg (ohne eigene Garnison)
  • 29.7.1832 Kommandant von Rinteln (ohne eigene Garnison)
  • 4.6.-31.10.1833 Mitglied der Kurhessischen Ständeversammlung für die schaumburgischen Städte (gemäßigt liberal)
  • 1833-1844 Mitglied der Polizeikommission in Rinteln
  • 10.5.1844 Versetzung in den Ruhestand auf Nachsuchen, anschließend in Kassel wohnhaft
  • Generalleutnant
  • 3.8.-9.9.1848 für kurze Zeit kurhessischer Kriegsminister
  • 16.9.1848 Versetzung in den Ruhestand
  • veröffentlichte unter Pseudonym Artikel militärischen, politischen und schöngeistigen Inhalts, zum Beispiel im „Lippeschen Magazin“ oder im Kasseler „Verfassungsfreund“

Funktion:

  • Kurhessen, 03. Landtag, Mitglied, 1833

Lebensorte:

  • Eystrup; Kassel; Berlin; Hersfeld
Familie

Vater:

Bardeleben, Albrecht Karl von, 1740–1801, Jägermeister und Hofmarschall in Gräflich Lippischen Diensten, kurhessischer Oberstleutnant

Mutter:

Becquer, Dorothea Marie Julie von, 1756–1812, Tochter des N.N. von Becquer, Kurfürstlich Hannoverscher Land- und Schatzrat zu Eistrup

Partner:

  • Bockum gen. Dolffs, Conradine* Wilhelmine, (⚭ Sassendorf 29.9.1802) * Sassendorf 28.8.1782, † Kassel 20.1.1863, Tochter des Franz von Bockum gen. Dolffs, auf Sassendorf, Königlich Preußischer Kammerherr, und der Sophie Marie von Menge

Verwandte:

  • Bardeleben, Albrecht* Goswin von <Sohn>, 1803-1888, GND, kurhessischer Generalmajor, letzter Oberbefehlshaber für die Dauer des Kriegszustandes (1854), 1866 von Preußen mit dem Charakter eines Generalleutnants z.D. gestellt
  • Bardeleben, Julius von <Sohn>, * 1814, preußischer Oberstlieutenant
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, Marburg 2016, S. 6. - Original: Stadtarchiv Kassel

Zitierweise
„Bardeleben, Albrecht Christian Ludwig von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/143493965> (Stand: 2.4.2026)