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Hessische Biografie

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Portrait

Leander van Eß
(1772–1847)

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Eß, Leander van [ID = 1116]

* 15.2.1772 Warburg, † 13.10.1847 Affolterbach, katholisch
Prof. D. theol.; Dr. iur. can. – Theologe (katholisch), Professor, Pfarrer, Missionar
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Eß, Johann Heinrich van

Weitere Namen:

  • Ess, Johann Heinrich (Taufname)
  • Ess, Johann Heinrich Leander van
  • Eß, Johann H. van
  • Eß, Leonhard van
  • Eß, Leander van
  • Eß, Leander von
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasium Marianum in Warburg
  • 18.7.1790 Novize in der Benediktinerabtei Marienmünster (Paderborn); Annahme des Klosternamens Leander
  • 31.7.1791 Profess
  • 19.10.1793 Subdiakonatweihe
  • 17.5.1795 Diakonatweihe
  • 31.10.1796 Priesterweihe Marienmünster (Paderborn)
  • 17.12.1799 bis zur Säkularisation 1802 Seelsorger in der Abtei Marienmünster
  • 1802-1812 Pfarrer in Schwalenberg, Lippe
  • 1807 erstes Erscheinen einer von ihm verfassten deutschen Übersetzung des Neuen Testaments auf der Grundlage der Vulgata
  • 30.7.1812 Pfarrer an der katholischen Kirche in Marburg und außerordentlicher Professor für katholische Theologie an der Universität Marburg; zugleich Mitdirektor des Schullehrerseminars
  • 12.7.1814 außerordentlicher Professor und Lehrer des katholischen Kirchenrechts an der Universität Marburg
  • 1818 Dr. der Theologie und des kanonischen Rechts
  • 24.4.1822 Genehmigung seines Entlassungsgesuchs
  • 1822 Privatgelehrter und Missionar in Darmstadt
  • 1822 Herausgabe einer deutschen Übersetzung des Alten Testaments aus dem Urtext; zweiter Band 1836; Gesamtausgabe 1840
  • seit 1835 in Alzey

Akademische Qualifikation:

  • 1818 Promotion zum Dr. der Theologie und des kanonischen Rechts in Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Katholische Theologie / außerordentlicher Professor / 1812-1814
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Katholisches Kirchenrecht / außerordentlicher Professor / 1814-1822

Lebensorte:

  • Warburg; Paderborn; Schwalenberg; Marburg; Darmstadt; Alzey
Familie

Vater:

Eß, Anton van, † 1816, Kaufmann, Sohn des Johann Peter Eß, aus Holland nach Warburg eingewandert

Mutter:

Kriwet, Marie Elisabeth

Verwandte:

  • Eß, Karl van <Vetter>, GND, 1770–1824, Prior der Abtei Huysburg, seit ihrer Aufhebung (1804) Pfarrer ebd., verfasste unter anderem Entwurf einer kurzen Geschichte der Religion (1817), Geschichte der ehemaligen Benediktiner-Abtei Huysburg (1810)
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

„Leander van Ess“ (Federzeichnung · 21,5 x 26,1 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.050) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Eß, Leander van“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11943881X> (Stand: 15.2.2025)