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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1395635412
Hundelshausen, Hartrat von [ID = 20901]
- belegt 7.6.1388–15.4.1424
Rat, Siegler - Biografischer Text
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Sohn Heinrichs von Hundelshausen1, wird vor 1388 Juni 7 (wohl Anfang 1387) als Helfer Landgraf Hermanns im Krieg gegen Mainz exkommuniziert2. Wahrscheinlich Rat Landgraf Hermanns 1403 Dezember 63, wird 1409 Mai 14 von ihm mit dem Gericht Cappel belehnt4. Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1417 Mai 15, Siegler noch 1424 April 156, Seine Frau war Else von Boyneburg, die Schwester Hermanns von Boyneburg des Jüngeren7; sein Schwiegersohn war Gerlach Meisenbug8.
- Als Sohn von Heinrich und Heise 1395 Juli 22 genannt (Schultze, Kasseler Klöster Nr. 320). ↑
- Friedensburg, Landgraf Hermann II (ZHG 21, 1885) Beilage 13. ↑
- Er besiegelt zusammen mit dem hessischen Marschall Wolmeringhausen eine Urkundengruppe über Gütereinziehungen und Verweisungen aus Kassel (Kopiar 2 Nr. 1 ff.). ↑
- Kopiar 2 Nr. 26. ↑
- Kopiar 4 Nr. 78. ↑
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 663. ↑
- Ebd. Nr. 904 (1418 August 22). ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Datterode von 1405 Februar 24. Gerlach diente Landgraf Hermann seit 1401 im Mainzer Kriege (Küch, Landgraf Hermann II. in ZHG 29, 1894 S. 103). ↑
- Literatur
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 402, Nr. 1383
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 114
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
