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KDR 100, TK25 1900 ff.

Erregart

Wüstung · 182 m über NN
Gemarkung Kleinenglis, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7,5 km südwestlich von Fritzlar.

Lage und Verkehrslage:

Am Süd-Rand der Gemarkung Klein-Englis an der Schwalm; Flurname Irrgarten.

Ersterwähnung:

1286

Letzterwähnung:

1450

Historische Namensformen:

  • Erregart, in (1286) (Wyss Urkundenbuch Deutscher Orden I Nr. 459)
  • Erregardemule (1315)
  • Ergartemole (um 1340)
  • Erregartmule (um 1340)
  • Irregarthinmule (1348)
  • Ergart (1390)
  • Ergartmole (1450)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1286: Mühle

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3518161, 5659013
UTM: 32 U 518080 5657189
WGS84: 51.065939° N, 9.258023° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400109002

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1286: Die Gebrüder von Borken verkaufen dem Deutschen Orden Marburg die Mühle zu Erregart.
  • 1315: Die von Westerburg verschreiben dem Stift Fritzlar einen Zins aus ihrer Erregart-Mühle.
  • 1340: Stift Fritzlar hat Einkünfte aus der Erregart-Mühle; noch bis 1450.
  • 1342: Kunne von Erregart und ihre Söhne verkaufen dem Deutschen Orden Marburg einen Zins aus ihrer Erregart-Mühle.

Ortsadel:

1342

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Erregart, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4097> (Stand: 18.8.2023)