Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4921 Borken
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Erregart
-
Wüstung · 182 m über NN
Gemarkung Kleinenglis, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
7,5 km südwestlich von Fritzlar.
-
Lage und Verkehrslage:
Am Süd-Rand der Gemarkung Klein-Englis an der Schwalm; Flurname Irrgarten.
-
Ersterwähnung:
1286
-
Letzterwähnung:
1450
-
Historische Namensformen:
- Erregart, in (1286) (Wyss Urkundenbuch Deutscher Orden I Nr. 459)
- Erregardemule (1315)
- Ergartemole (um 1340)
- Erregartmule (um 1340)
- Irregarthinmule (1348)
- Ergart (1390)
- Ergartmole (1450)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1286: Mühle
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3518161, 5659013
UTM: 32 U 518080 5657189
WGS84: 51.065939° N, 9.258023° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63400109002
- Verfassung ↑
-
Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1286: Die Gebrüder von Borken verkaufen dem Deutschen Orden Marburg die Mühle zu Erregart.
- 1315: Die von Westerburg verschreiben dem Stift Fritzlar einen Zins aus ihrer Erregart-Mühle.
- 1340: Stift Fritzlar hat Einkünfte aus der Erregart-Mühle; noch bis 1450.
- 1342: Kunne von Erregart und ihre Söhne verkaufen dem Deutschen Orden Marburg einen Zins aus ihrer Erregart-Mühle.
-
Ortsadel:
1342
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Erregart, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4097> (Stand: 18.8.2023)

