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Hessische Biografie

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Portrait

Ulrich Kasztanowicz
(1924–1994)

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Kasztanowicz, Ulrich [ID = 20402]

* 19.8.1924 Kliding, † 29.5.1994 Marburg
Prof. Dr. phil. – Pädagoge, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1930-1942 Besuch der Volksschule Ernst/Mosel des Realgymnasiums Koblenz sowie der Gisela-Oberrealschule München
  • 1942-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
  • 1947 Abitur in München
  • 1947-1953 Studium der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Katholischen Theologie an der Pädagogischen Hochschule München
  • 1952 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Theologie
  • 1953-1954 Wissenschaftlicher Angestellter an der Staatsbibliothek München
  • 1955-1963 Lehrer an Volksschulen in München und Sonderschulen in München
  • 1960 Staatsexamen für das Lehramt an Sonderschulen
  • 1962 Gründung des Heilpädagogischen Ausbildungs- und Forschungsinstituts an der Heckscher-Klinik München (erstes Ausbildungsinstitut für Heilpädagogen in Deutschland), dessen pädagogischer Leiter bis 1964
  • ab 1964 Wissenschaftlicher Rat bzw. Akademischer Oberrat am Institut für Heil- und Sonderpädagogik der Universität Marburg
  • 1973 Ernennung zum Professor an einer Universität an der Universität Marburg für Sonderpädagogik
  • 1986 Einladung als Gastprofessor an das Institute for the Arts and Human Development des Lesley College, Cambridge, Mass./USA
  • 30.9.1989 Emeritierung

Funktion:

  • Marburg, Universität, Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften, Dekan, 1982/83

Studium:

  • 1947-1953 Studium der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Katholischen Theologie an der Pädagogischen Hochschule München

Akademische Qualifikation:

  • 1952 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Theologie

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften / Sonderpädagogik / ordentlicher Professor / 1973-1989
  • Cambridge, Lesley College /// Gastprofessor / 1986

Akademische Ämter:

  • 1982/83 Dekan des Fachbereichs 21 Erziehungswissenschaften der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • 1963-1972 Gründungsmitglied bzw. Mitglied der Ständigen Konferenz der Ausbildungsstätten für Heilpädagogen in der BRD
  • ab 1964 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Psychologischen Zentrums für Nordgriechenland in Thessaloniki
  • ab 1966 Leiter und Mitarbeiter in heilpädgogischen Ausbildungslehrgängen für Sozialpädagogen in Hessen, anderen Bundesländern und in Griechenland
  • ab 1978 Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung der Lebenshilfe

Lebensorte:

  • Ernst (Mosel); Koblenz; München; Marburg
Familie

Vater:

Kasztanowicz, N.N., Volksschullehrer

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kasztanowicz, Ulrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/20402> (Stand: 10.2.2025)