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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118905244
Kindermann, Adolf [ID = 8727]
- * 8.8.1899 Neugrafenwalde (Böhmisches Niederland), † 23.10.1974 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Königstein im Taunus, katholisch
Dr. theol.; Dr. phil.; Dr. jur. utr. – Theologe, Professor, Priester, Weihbischof - Wirken ↑
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Werdegang:
- 5.4.1924 Priesterweihe in Rom
- Studium in Rom
- Promotion zum Doktor der Theologie, Doktor der Philosophie und Doktor der Rechtswissenschaften
- 1933 Advokat der Sacra Rota
- Professor in Leitmeritz (heute Litoměřice/Tschechien), Prag
- Rektor des Deutschen Theologenkonvikts und Prodekan der Theologischen Fakultät in Prag
- 1945 Betreuung der in Prager Lagern internierten Deutschen
- 1946 durch Maximilian Kaller nach Königstein berufen und Leiter des Priesterreferats
- 1948 Päpstlicher Hausprälat
- Fortsetzung der „Königsteiner Anstalten“, des Albertus-Magnus-Kolleg, Aufbau und Leiter der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Gründung der Bischof-Neumann-Schule und des Hauses der Begegnung in Königstein
- 20 Jahre Gründer und Leiter der Kongresse „Kirche in Not“
- 1962 Päpstlicher Protonotar
- 1966 Titularbischof von Utimmira, Weihbischof von Hildesheim, Wahlspruch: „Hoffen gegen alle Hoffnung“
- 1969 Großes Bundesverdienstkreuz
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Werke:
- Das landesfürstliche Ernennungsrecht (1933)
- Die kirchenrechtliche Stellung systemisierter Katecheten in der ČSR. (Eine rechtlich-pastorelle Studie), Leitmeritz, 1937.
- Die Not des Flüchtlings. Vortrag am Mainzer Katholikentag 1948, Königstein/Ts. : Priesterreferat [1948].
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Lebensorte:
- Rom; Leitmeritz; Prag; Königstein im Taunus
- Familie ↑
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Vater:
Kindermann, Anton, 1865–1932, Weber und Hauer, Sohn des Anton Kindermann, Bauer und Leineweber in Neugrafenwalde, und der Apollonia Paul
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 11, Berlin 1977, S. 615 f. (Kurt A. Huber)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 390 f., Nr. 2173
- Karl Reiß/Hans Schütz, Kirche, Recht und Land. Festschrift für Weihbischof Dr. Adolf Kindermann, Königstein im Taunus 1969
- Weihbischof Dr. Adolf Kindermann, Leben, Werk und Wirken, 1976;
- hth., Hoffen gegen alle Hoffnung. Zum Tode von Bischof Dr. Adolf Kindermann. Geistlicher Führer der Vertrieben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.10.1974;
- I.R., Weihbischof Adolf Kindermannwird in Königstein beigesetzt. „Vater der Vertriebenen“ starb mit 75 Jahren nach Krankheit. In: Taunus-Zeitung, S. 20
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Bildquelle:
Taunus-Zeitung
- Zitierweise ↑
- „Kindermann, Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118905244> (Stand: 23.10.2025)
