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Hessische Biografie

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Portrait

Christian Friedrich Georg Wilhelm Oncken
(1838–1905)

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Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm [ID = 13129]

* 19.12.1838 Heidelberg, † 11.8.1905 Gießen, Begräbnisort: Gießen Alter Friedhof, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Historiker, Professor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Onken, Christian Friedrich Georg Wilhelm*
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Lyceums in Heidelberg
  • 1856-1860 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Heidelberg (Burschenschaft Franconia), Göttingen und Berlin
  • 1861 Promotion zum Dr. phil. in Heidelberg
  • 1862 Habilitation an der Universität Heidelberg
  • 1866 außerordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Heidelberg
  • 8.1.1870 ordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Gießen, Geheimer Hofrat
  • 1871 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 3: Alsfeld, Lauterbach, Schotten (Nationalliberale Partei)
  • 27.6.1873-1875 (als Nachfolger von August Heß) Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen für den Wahlbezirk Stadt Gießen (Nationalliberale Partei)
  • Januar 1874-Januar 1877 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Großherzogtum Hessen 3: Alsfeld, Lauterbach, Schotten (Nationalliberale Partei)
  • 18.8.1877 Rektor der Universität Gießen
  • 24.4.1880 Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 1882 Dekan an der Universität Gießen
  • 12.9.1889 Geheimer Hofrat
  • 15.12.1897 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des preußischen Kreuzes der Komture des Hausordens der Hohenzollern
  • 16.4.1900 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des vom Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach verliehenen Komthurkreuzes des Ordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken
  • 25.11.1900 Verleihung des Ehrenkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 25.11.1904 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 21. Landtag, 2. Kammer, Mitglied (NL), 1873-1875
  • Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1874-1877
  • Gießen, Universität, Rektor, 1877/78

Lebensorte:

  • Heidelberg; Göttingen; Berlin
Familie

Vater:

Oncken, Anton Wilhelm* von, GND, 1804-1862, Rechtsanwalt, später Privatgelehrter

Mutter:

Thaden, Marie Eleonore* Karoline, 1814-1894

Partner:

  • Lewald, Amalie Henriette Hermine*, Heirat Heidelberg 7.10.1865, 1841-1911

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 684. – Original: UB Gießen

Zitierweise
„Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117124222> (Stand: 11.2.2025)