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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117124222
Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm [ID = 13129]
- * 19.12.1838 Heidelberg, † 11.8.1905 Gießen, Begräbnisort: Gießen Alter Friedhof, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Historiker, Professor, Abgeordneter - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Onken, Christian Friedrich Georg Wilhelm*
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Lyceums in Heidelberg
- 1856-1860 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Heidelberg (Burschenschaft Franconia), Göttingen und Berlin
- 1861 Promotion zum Dr. phil. in Heidelberg
- 1862 Habilitation an der Universität Heidelberg
- 1866 außerordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Heidelberg
- 8.1.1870 ordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Gießen, Geheimer Hofrat
- 1871 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 3: Alsfeld, Lauterbach, Schotten (Nationalliberale Partei)
- 27.6.1873-1875 (als Nachfolger von August Heß) Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen für den Wahlbezirk Stadt Gießen (Nationalliberale Partei)
- Januar 1874-Januar 1877 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Großherzogtum Hessen 3: Alsfeld, Lauterbach, Schotten (Nationalliberale Partei)
- 18.8.1877 Rektor der Universität Gießen
- 24.4.1880 Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
- 1882 Dekan an der Universität Gießen
- 12.9.1889 Geheimer Hofrat
- 15.12.1897 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des preußischen Kreuzes der Komture des Hausordens der Hohenzollern
- 16.4.1900 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des vom Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach verliehenen Komthurkreuzes des Ordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken
- 25.11.1900 Verleihung des Ehrenkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
- 25.11.1904 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
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Funktion:
- Hessen, Großherzogtum, 21. Landtag, 2. Kammer, Mitglied (NL), 1873-1875
- Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1874-1877
- Gießen, Universität, Rektor, 1877/78
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Lebensorte:
- Heidelberg; Göttingen; Berlin
- Familie ↑
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Vater:
Oncken, Anton Wilhelm* von, GND, 1804-1862, Rechtsanwalt, später Privatgelehrter
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Mutter:
Thaden, Marie Eleonore* Karoline, 1814-1894
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Partner:
- Lewald, Amalie Henriette Hermine*, Heirat Heidelberg 7.10.1865, 1841-1911
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Verwandte:
- Oncken, Helene <Tochter>, 1867-1930
- Oncken, Hermann* Gerhard Karl <Neffe>
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 536 f. (Helmut Berding)
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 650
- Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 303 f.
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 285
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 3, Marburg 1995, S. 113, 1363
- Gundel/Moraw/Press (Hrsg.), Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zweiter Teil, Marburg 1982, S. 696-703 (Helmut Berding)
- Ruppel/Groß, Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 1980, S. 202
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [83] f.
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Bildquelle:
Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 684. – Original: UB Gießen
- Zitierweise ↑
- „Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117124222> (Stand: 11.2.2025)
