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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Weitere Informationen
Elchendorf
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Wüstung · 290 m über NN
Gemarkung Schemmern, Gemeinde Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
18 km südwestlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
1 km nördlich von Schemmern und in dieser Gemarkung gegen Hetzerode hin gelegen
Die genaue Lage der Wüstung kann aber durch dortige Flurnamen vorerst nicht ermittelt werden, so dass sie am Fischbach nur ungefähr zu lokalisieren ist.
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Ersterwähnung:
1376
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Letzterwähnung:
1540
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Historische Namensformen:
- Elchindorffe in der Schemmermarke (1376) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 10792 (unvollständiges Regest), Schreibweise nach Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 74]
- Elchindorf, zcu (1391) [HStAM Bestand Urk. 76 Nr. 3608]
- Elichindorf (1466)
- Elckendorf (1540) [HStAM Bestand S Nr. 575]
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Bezeichnung der Siedlung:
- Wüstung (1540)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3557233, 5665457
UTM: 32 U 557136 5663630
WGS84: 51.121295° N, 9.816395° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63601213006
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1376: Schemmermark
- 1540, 1569: Landgrafschaft Hessen, Niederhessen, Amt Spangenberg
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Altkreis:
Eschwege
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Herrschaft:
1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten, u.a. Elchendorf, zu belehnen.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Heinrich von Rotenburg hatte hier 1376, 1496 die von Holzheim und 1525 von Hundelshausen hessische Lehen.
- 1391 wurden fuldische Lehen genannt.
- 1540 verlieh der Landgraf gemäß dem Spangenberger Salbuch die Wüstung.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Elchendorf, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5581> (Stand: 14.6.2024)

