Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Helfrich Bernhard Hundeshagen
(1784–1858)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Hundeshagen, Helfrich Bernhard [ID = 18092]

* 18.9.1784 Hanau, † 9.10.1858 Endenich (bei Bonn)
Dr. phil. h.c. – Jurist, Architekturhistoriker, Bibliothekar, Topograf, Naturwissenschaftler
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Hanau
  • 1802-1803 zusammen mit Jakob Grimm Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Marburg, später in Heidelberg
  • 1804-1806 in Göttingen
  • 1806 Hofgerichtsadovokat in Hanau, ab dieser Zeit auch Interesse für kunsthistorische Themen
  • ab Dezember 1812 in Wiesbaden, mit topografischen und bautechnischen Aufgaben betraut
  • Juni 1813-1817 Bibliothekar in Wiesbaden, Lehrer für Topografie und Fortifikationswesen an der Militärschule
  • ab 1814 engere Verbindung zu Goethe
  • 1816 Erwerb der einzig bebilderten Handschrift des Nibelungenliedes („Hundeshagenscher Kodex“ heute Staatsbibliothek Berlin)
  • 1817 nach Mainz
  • 1820-1824 Dozent für theoretische und praktische Baukunst an der Universität Bonn
  • 1820 Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg
  • ab 1849 in der Irrenanstalt Endenich

Werke:

Lebensorte:

  • Hanau; Marburg; Heidelberg; Göttingen; Wiesbaden; Mainz; Bonn
Familie

Vater:

Hundeshagen, Johann Balthasar, * Kassel 17.2.1734, † Hanau 22.6.1800, Jurist, Lehrer, Advokat, Professor, Regierungsrat, Syndikus

Mutter:

Stein, Dorothea Charlotte, Tochter des Johann Nikolaus Stein, Kammerdiener des Erbprinzen Wilhelm, und der Luise Charlotte Berner

Nachweise

Quellen:

Datenquelle:

Daten übernommen aus dem DFG-geförderten Projekt „Architekturzeichnungen des Hessischen Staatsarchivs Marburg“ im Bildindex der Kunst und Architektur des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg; Projektinformationen

Literatur:

Zitierweise
„Hundeshagen, Helfrich Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117068306> (Stand: 9.10.2025)