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Portrait

Ludwig August Boßler
(1838–1913)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

116267186

Boßler, Ludwig August [ID = 18379]

* 10.12.1838 Darmstadt, † 21.3.1913 Auerbach (Bergstraße), evangelisch
Dr. phil. – Lehrer, Gymnasiallehrer, Gymnasialdirektor, Philologe, Publizist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Bossler, Ludwig* August
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Ludwig-Georgs-Gymnasiums in Darmstadt
  • bis Ostern 1863 Studium der Mathematik sowie der Naturwissenschaften an den Universitäten Gießen und Göttingen
  • 1863-1865 Privatlehrer in Darmstadt
  • ab Ostern 1865 Studium der Germanistik, Anglistik, Französistik, Italianistik und Hispanistik an der Universität Tübingen
  • Promotion zum Dr. phil.
  • 1867–1868 Tätigkeit als Privatschullehrer für neue Sprachen und Realien in Cannstatt und Miltenberg am Main
  • 10.1868 Ablegung der bayerischen Staatsprüfung für das Lehramt in Französistik für humanistische und Realgymnasien sowie Gewerbe- und lateinische Schulen in München
  • 1869–1871 Gymnasiallehrer am Fürstlich Reußischen Gymnasium in Gera (Rutheneum), definitive Anstellung 18.2.1870 (sechster Lehrer), ab 6.3.1871 fünfter Lehrer
  • 1871–1874 Direktor des Realprogymnasiums Weißenburg im Elsass
  • 1874 Versammlung der mittelrheinischen Gymnasiallehrer bei Ludwig Boßler in Auerbach
  • 1874–1881 Direktor des Realprogymnasiums Bischweiler

Werke:

  • Versuch einer Darstellung der italiänischen Pronomina mit besonderer Rücksicht auf ihren Gebrauch bei Dante (Diss. phil.)
  • Bericht über die Verhandlungen der germanistischen Section der XXVI. Philologenversammlung zu Würzburg (1868), in: Zeitschrift für Deutsche Philologie 1 (1869), S. 354–357
  • Einige Bemerkungen über Hildebrands rheinischen Accusativ, in: Zeitschrift für Deutsche Philologie 1 (1869), S. 442–448; 2 (1870), S. 190 f.
  • Voltaires Glaubwürdigkeit in seiner Histoire de Charles XII. Eine literarisch-historische Skizze (1870)
  • Die Abtei Weissenburg im Elsass, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 4 (1873), S. 451-453
  • Die Ortsnamen des Kreises Weissenburg im Elsass, in: Zeitschrift für Deutsche Philologie 6 (1875), S. 153–159, 329
  • Die Ortsnamen des Unter–Elsass, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 6 (1875), S. 404-417
  • Die Ortsnamen des Ober–Elsass, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 9 (1878), S. 172-183
  • Die Ortsnamen des Unter–Elsass. (Zusätze und Ergänzungen), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 9 (1878), S. 184-186

Lebensorte:

  • Darmstadt; Gießen; Göttingen
Familie

Vater:

Boßler, Christian Ludwig, * Darmstadt 13.5.1810, † 29.12.1877, Prof. Dr., Philologe, Sohn des Georg Ludwig Boßler, 1784–1863, Schuhmachermeister und Rentner zu Darmstadt, und der Dorothee Nold, 1787–1855

Mutter:

Hegar, Mathilde, * 6.5.1819, † 24.9.1895 Tochter des Johann August Hegar, GND, 1794–1882, Dr. med., Geheimer Medizinalrat in Darmstadt und der Offizierstochter Karoline Stutzer, 1800–1834

Partner:

  • Fuchs, Josephine

Verwandte:

  • Boßler, Karl* August <Bruder>, * Darmstadt 19.6.1840, † Darmstadt 22.7.1890, Dr. phil., Gymnasiallehrer, Gymnasialdirektor, Altphilologe
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Boßler, Ludwig August“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116267186> (Stand: 21.3.2025)