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Hessische Biografie

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Portrait

Julius Adalbert von Oven
(1829–1889)

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GND-Nummer

1264679505

Oven, Julius Adalbert von [ID = 15429]

* 16.5.1829 Wetter (Ruhr), † 31.5.1889 Berlin, evangelisch
Jurist, Landrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • „elementare Bildung“ in Düsseldorf, anschließend Besuch des dortigen Gymnasiums, 29.8.1846 Abitur
  • 12.11.1846 Beginn eines Studiums der Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg
  • ab Sommer 1848 forstwissenschaftliche Ausbildung, Juni-September 1848 bei der Oberförsterei Kleve, danach bis Mai 1849 bei der Oberförsterei Himmelspforten/Regierungsbezirk Arnsberg
  • 24.3.1849 Försterexamen in Oeventrop
  • 2.6.1849 Immatrikulation zu einem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Berlin, dispensiert vom sechsten Semester
  • 14.5.1850 Auskultatorexamen beim Appellationsgericht Naumburg („vorschriftsmäßig“)
  • 18.6.1850 Auskultator, Überweisung zum Kreisgericht Münster, dort 26.6.1850 verpflichtet
  • 1850/51 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger beim 4. Kürassier-Regiment, 1853 Sekonde-Lieutenant im 4. Schwadron des Landwehr-Reiter-Regiments
  • 14.6.1852 mündliches Referendariatsexamen beim Appellationsgericht Münster („vorschriftsmäßig bestanden“)
  • 18.6.1852 Gerichtsauskultator
  • 25.8.1852 Appellationsgerichtsreferendar
  • 11.10.1852 Prüfung zum Regierungsreferendar, Überweisung zur Regierung Münster
  • ab 4.1854 bei der Regierung Arnsberg tätig
  • ab 4.1.1855 bei der Regierung Potsdam tätig
  • 21.3.1855 Ernennung zum Landrat des Kreises Wittgenstein unter Entbindung von der vorschriftsmäßigen Prüfung
  • Sommer 1860 beurlaubt nach seinem Gut im Kreis Obornik im Regierungsbezirk Posen, um durch Erlernen der polnischen Sprache die Befähigung für das vakante Landratsamt des Kreises zu erwerben (gescheitert)
  • 10.11.1863 angewiesen, wieder das Landratsamt des Kreises Wittgenstein zu übernehmen
  • 29.7.1867 beauftragt mit der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Dillkreises, 1.4.1868 als Landrat des Dillkreises dorthin versetzt
  • 1879 und 1882 erfolglose Kandidaturen für das Preußische Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden 10: Oberwesterwaldkreis – Dillkreis (Deutschkonservative)
  • Herbst 1885-Sommer 1886 in geschlossener Anstalt
  • 6.10.1886 im einstweiligen Ruhestand
  • 10.11.1886 Entlassung aus dem Staatsdienst mit Pension auf Gesuch zum 1.3.1887

Funktion:

  • Dillkreis, Landrat, 1868-1886

Lebensorte:

  • Düsseldorf; Heidelberg; Kleve; Himmelspforten; Oeventrop; Berlin; Naumburg (Saale); Münster (Westfalen)
Familie

Vater:

Oven, Engelbert von, 1795-1846, Regierungs- und Konsistorialrat in Düsseldorf, Kgl. Preuß. Adel: Berlin 15.10.1840, Diplomausfertigung für die Nachkommen 22.6.1915

Mutter:

Brügelmann, Charlotte, 1805-1875

Partner:

  • Bodelschwingh, Sophie von, * Trier 7.1.1833, † Dillenburg 21.1.1868, Heirat Haus Velmede (Kreis Hamm) 22.4.1855, Tochter des Ernst* Albert Karl Wilhelm Ludwig von Bodelschwingh, GND, * Haus Velmede (Kreis Hamm) 26.11.1794, † Medebach/Sauerland 18.5.1854, Königlich Preußischer Regierungspräsident in Arnsberg, dann Staatsminister, Rittergutsbesitzer auf Velmede, und der Charlotte von Diest

Verwandte:

  • Oven, Burghard* Franz Viktor von <Sohn>, GND, * Ludom/Posen 29.7.1861, † Hirschhorn (Neckar) 3.12.1935, Offizier, zuletzt General der Infanterie
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Oven, Julius Adalbert von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1264679505> (Stand: 31.5.2026)