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Hessische Biografie

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Portrait

Johann Lersner
(1512–1550)

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GND-Nummer

136659314

Lersner, Johann [ID = 9212]

* 1512 Marburg, † 19.1.1550 Marburg
Jurist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken ↑

Werdegang:

  • Promotion zum Dr. jur. (pontificii caesareique juris et liberalium artium)
  • 1543 Beisitzer des Hofgerichts in Marburg
  • etwa 1546 Professor der Institutionen an der Universität Marburg
  • 1547 Rektor der Universität Marburg
  • 1548-1549 einer der zum Nassauischen Handel verordneten hessischen Räte in Brüssel, dort schon krank

Funktion:

  • Marburg, Hofgericht, Beisitzer, 1543
  • Marburg, Universität, Rektor, 1547 (1. u. 2. Halbjahr)

Akademische Qualifikation:

  • Promotion zum Dr. jur. (pontificii caesareique juris et liberalium artium)

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Institutionen / Ordentlicher Professor / 1546-1550

Akademische Ämter:

  • 1547, I. und II. Halbjahr Rektor der Universität Marburg

Lebensorte:

  • Marburg; Brüssel
Familie ↑

Vater:

Lersenmecher, Ludwig

Partner:

  • Rückersfeld, Lucie

Verwandte:

  • Lersner, Jacob <Bruder>, 1504-1579, Jurist, Gesandter, Professor an der Universität Marburg
  • Lersner, Heinrich <Bruder>, 1506-1576, Jurist, Rat, Kanzler, Gesandter
  • Lersner, Christoph <Bruder>, 1520-1603, Jurist, Professor an der Universität Marburg
  • Lersner, Hermann <Neffe>, 1535-1613, Jurist, Professor an der Universität Marburg
Nachweise ↑

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Graepler, Imagines professorum Academiae Marburgensis S. 17, Nr. 15.

Leben ↑

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Johann Lersner1, Sohn des Kammerschreibers Ludwig Lersenmecher2, geboren in Marburg3 15124, immatrikuliert daselbst 15315; Doktor beider Rechte, bestellt zum Beisitzer des Hofgerichts in Marburg 1543 Mai 276, etwa 1546 Professor der Rechte (Institutionen) in Marburg7; 1547 nennt ihn die Marburger Matrikel bei Erwähnung seines Rektorats im ersten Semester dieses Jahres pontificii caesareique juris et liberalium artium doctor, institutionum Justinianearum publicus interpres et dicasterii Hessiaci assessor8. Das Rektorat hatte er auch im zweiten Semester 1547 inne9; 1548 September bis mindestens 1549 September war er einer der zum nassauischen Handel verordneten hessischen Räte in Brüssel, war dort schon krank10, starb nach der Rückkehr11 1550 Januar 19 und wurde in der Pfarrkirche in Marburg begraben12.


  1. Gundlach, Catalogus professorum S. 90. ↑
  2. Strieder 7, 505. ↑
  3. Marburger Matrikel. ↑
  4. Strieder 7, 505. ↑
  5. Marburger Matrikel. ↑
  6. Revers in Urkunden, Bestallungen. ↑
  7. Gundlach, Catalogus professorum S. 90. ↑
  8. Marburger Matrikel. ↑
  9. Marburger Matrikel. ↑
  10. Polit. Archiv Nr. 997-999. ↑
  11. Strieder 7, 505. ↑
  12. Saur S. 28 nach Nigidius. Er war verheiratet mit Lucie Rückersfeld, seine Tochter Katharina war die Gattin des Kanzlers Heinzenberger (Strieder a. a. O.). ↑
Zitierweise ↑
„Lersner, Johann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/136659314> (Stand: 19.1.2026)