Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Denis Papin
(1647–1713)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

118739220

Papin, Denis [ID = 8834]

* 22.7.1647 Blois, † 26.8.1713 London
Prof. Dr. med. – Mediziner, Physiker, Mathematiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • ab 1661 Studium an der Universität Angers
  • 1669 Promotion zum Dr. med. in Angers
  • seit etwa 1671 Arzt in Paris als Gehilfe von Huyghens
  • 1675 aufgrund der Repressalien gegen Hugenotten nach England
  • Forschungstätigkeit in London als Mitarbeiter von Robert Boyle und 1679 Assistent von Robert Hooke; Erfindung des Dampfdrucktopfes mit Patent 1681
  • 1681 Leiter der Experimentalabteilung an der accademia publica di scienze in Venedig
  • 1684 Ernennung zum temporary curator of experiments in London
  • 1687 Ruf an die Universität Marburg auf einen Lehrstuhl für Mathematik
  • 14.2.1688 ordentlicher Professor der Mathematik an der Universität Marburg
  • Vorlesungen über reine und angewandte Mathematik
  • 21.6.1691 Kirchenältester der französischen Gemeinde in Marburg
  • 1692 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1690 Bau einer ersten Dampfmaschine und eines Unterwasserfahrzeuges (1692)
  • ab 3.1695 in Kassel am Hofe Landgraf Karls
  • 1696 Anstellung beim Landgrafen von Hessen-Kassel, mit besonderen technischen Aufgaben
  • Arbeit an den technischen Voraussetzungen für die Wasserkünste im Bergpark Wilhelmshöhe
  • 1706 Bau des ersten Dampfzylinders in der Kurhessischen Eisenhütte Veckerhagen
  • 24.9.1707 Rückkehr nach London
  • 1712 völlig verarmt in London verstorben

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1692

Akademische Qualifikation:

  • 1669 Promotion zum Dr. med. in Angers

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / ordentlicher Professor / 1688-1695

Akademische Ämter:

  • 1692 Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg

Lebensorte:

  • Blois; Angers; Paris; London; Venedig; Marburg; Kassel
Familie

Partner:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

„Dionysius Papin“ (Federzeichnung · 25,2 x 31,4 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.016) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Papin, Denis“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118739220> (Stand: 15.6.2026)