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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1192058992
Coqui, Johann Caspar [ID = 13777]
- * 4.1.1747 Magdeburg, † 10.6.1824 Magdeburg, evangelisch-reformiert
Kaufmann, Weinhändler, Zuckerfabrikant, Bürgermeister, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- entstammte einer um 1600 von Sedan über Leiden und Mannheim nach Magdeburg gekommenen hugenottischen Familie
- Kaufmann und Weinhändler in Magdeburg
- Betreiber einer Zuckerfabrik gemeinsam mit seinem Schwiegersohn, galt als einer der angesehensten und reichsten Bürger von Magdeburg
- seit 26.10.1770 Bürger der Pfälzer Kolonie in Magdeburg
- 1788-1808 Bürgermeister der Pfälzer Kolonie
- 1808-1813 Mitglied des Departements-Wahlkollegiums des Elbe-Departements
- 2.6.1808-26.10.1813 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Elbe-Departement; Grundeigentümer)
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Funktion:
- Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1813
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Lebensorte:
- Magdeburg
- Familie ↑
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Vater:
Coqui, Jacob Christoph, 1716–1798, Strumpfwirkmeister, seit 11.4.1741 Bürger der Pfälzer Kolonie in Magdeburg, 1755 dort Viertelsherr
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Mutter:
Bailleu, Marie, * 1733
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Partner:
- Roux, Marie, (⚭ Magdeburg 18.11.1770) * 29.12.1739, † 18.8.1801, Witwe das David Maquet, Uhrmacher
- Dürking, Johanna Christiane Henriette, (⚭ Magdeburg 1.12.1801) * 25.6.1779, † 20.6.1863, Gründerin des Coquischen Familienstifts in Magdeburg-Buckau, die „Johann Kaspar Coquische Stiftung für altersschwache und arme Personen der Gemeinde Buckau“
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 99;
- Lengemann, Parlamente in Hessen 1808–1813, Frankfurt am Main 1991, S. 130;
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Bildquelle:
Urheber unbekannt, Johann Caspar Coqui, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Coqui, Johann Caspar“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1192058992> (Stand: 10.2.2025)
