Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Heinrich Lauterbach
(1925–1996)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

109912381X

Lauterbach, Heinrich [ID = 6916]

* 24.9.1925 Neunkirchen (Kreis Siegen), † 26.6.1996 Wiesbaden
Maurer, Lehrer, Schulleiter, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis 1943 Schulbesuch in Wuppertal-Barmen, danach Wehrdienst und Fronteinsatz bei Kriegsmarine und Heer
  • nach Verwundung und russischer Gefangenschaft 1945 Heimkehr
  • 1946 Reifeprüfung in Frankfurt am Main
  • Lehre als Maurer, 1948 Maurer-Facharbeiterprüfung
  • 1948-1953 Studium der Geschichte, Germanistik, Geografie und Philosophie an den Universitäten Mainz und Frankfurt am Main
  • 1954-1956 Referendarzeit, anschließend Assessor am Goethe-Gymnasium in Neu-Isenburg
  • 1959 Studienrat am Lichtenberg-Gymnasium in Darmstadt
  • ab 1964 Stadtverordneter in Darmstadt
  • 1964-1971 stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Philologen-Verbandes
  • 1965-1967 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Deutschen Philologen-Verbandes
  • 1966 Schulleiter der Goethe-Schule in Neu-Isenburg
  • 1966-1970 Mitglied des Hauptpersonalrates der Lehrer beim Hessischen Kultusminister
  • ab 1968 Mitglied des Hessischen Landesschulbeirates
  • 1968-1972 ehrenamtlicher Stadtrat in Darmstadt
  • 1970-1974 Leiter der Lichtenbergschule in Darmstadt
  • stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Darmstadt-Stadt
  • 1972 erneut Stadtverordneter, Fraktionsvorsitzender
  • 1.12.1974-27.4.1987 Mitglied des Hessischen Landtags (1974, 1978 und 1982 für den Wahlkreis 50: Darmstadt-Stadt II, 1983 über die CDU-Landesliste, Platz 10), Mandatsniederlegung, Nachfolger: Hans-Joachim Schulze
  • 1979 Mitglied der 7. Bundesversammlung
  • 1987-1989 Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium
  • 1990-1991 Beauftragter des hessischen Kultusministeriums für die Zusammenarbeit mit dem thüringischen Schulwesen

Funktion:

  • Hessen, 08. Landtag, Mitglied (CDU), 1974-1978
  • Hessen, 09. Landtag, Mitglied (CDU), 1978-1982
  • Hessen, 10. Landtag, Mitglied (CDU), 1982-1983
  • Hessen, 11. Landtag, Mitglied (CDU), 1983-1987
  • Hessen, 12. Landtag, Mitglied (CDU), 1987
  • Hessen, Kultusministerium, Staatssekretär, 1987-1989

Lebensorte:

  • Darmstadt
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

CDU, KAS-Lauterbach, Heinz-Bild-5336-1, CC BY-SA 3.0 DE (Ausschnitt)

Zitierweise
„Lauterbach, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/109912381X> (Stand: 26.6.2026)