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Hessische Biografie

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Portrait

Sophia Friderica Fürstin zu Hohenlohe-Bartenstein
(1714–1777)

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GND-Nummer

143096176

Hohenlohe-Bartenstein, Sophia Friderica Fürstin zu [ID = 15958]

* 18.2.1714 Obersontheim, † 2.5.1777 Untergröningen
Biografischer Text

Sophia Friderica wurde mit 13 Jahren mit Carl Philipp von Hohenlohe-Bartenstein verheiratet, der – wie bereits sein Vater Philipp Carl Caspar – Kammerrichter in Wetzlar war, das heißt als Repräsentant des Kaisers die höchste Position am Reichskammergericht innehatte. Man nannte sie die Kammerrichterin. Aus der Ehe gingen vier Söhne hervor. Sophia Friderica erhielt aus dem langwierigen Streit um das Erbe der Schenken von Limpurg 1774 auch den Anteil ihrer Mutter; durch Losentscheid fiel ihr die neu gebildete Herrschaft Limpurg-Sontheim-Gröningen zu (1774–1777). Sie machte das für sie ausgebaute Schloss Untergröningen zu ihrem Witwensitz und ließ die Schlosskirche in eine katholische Kirche umwandeln.

Barbara Dölemeyer

(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 413)


Literatur