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Haukerode

Wüstung · 395 m über NN
Gemarkung Retterode, Gemeinde Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

22 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage:

1 km südwestlich Retterode und 3 km südlich Hessisch Lichtenau gelegen, am Südwest-Hang des Hauberges

Flurname: "Heckerod", Hückerode

Ersterwähnung:

1390

Siedlungsentwicklung:

Ging vielleicht in den Kämpfen von 1385 - 1390 oder um 1400 - 1417 unter. Vielleicht 1403 schon wüst.

Bis 1868 bildet die Feldgemarkung jedoch eine selbständige Gemeinde mit besonderem Vorstand.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1454: wüst
  • 1457: Ort
  • 1458: wüst
  • Wustnung (1585)

Älteste Gemarkungskarte:

1755

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3549304, 5670506
UTM: 32 U 549210 5668677
WGS84: 51.167412° N, 9.703846° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63600610001

Flächennutzungsstatistik:

  • 1553: 4 Huben genannt, durch Bürger aus Lichtenau bewirtschaftet
  • Um 1569/70: 4 Huben genannt
  • 1779: 313 Acker Wald, 51 Acker Hüten und Triesche, 69 Acker Waldwiesen

Einwohnerstatistik:

  • 1537 und 1541: 4 Männer
  • Um 1800: 435 Acker groß
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1454 und 1570: Landgrafschaft Hessen, Amt Lichtenau

Altkreis:

Witzenhausen

Gericht:

  • 1553: landgräfliches Gericht

Herrschaft:

1585 ist die Wüstung zwischen den Landgrafen und den von Meisenbug strittig.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1553 und 1583/4: landgräflich
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Haukerode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5189> (Stand: 27.3.2026)