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Hessische Biografie

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Portrait

Rudolf Stammler
(1856–1938)

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Stammler, Rudolf [ID = 9739]

* 19.2.1856 Alsfeld, † 25.4.1938 Wernigerode
Prof. Dr. jur.; Dr. phil. h.c. – Jurist, Professor, Rechtsphilosoph
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Gießen und Leipzig
  • 26.7.1877 Promotion in Gießen über die Lehre vom Notstande im Strafrecht
  • 1877-1880 im hessischen Staatsdienst
  • 13.12.1879 Habilitation in Leipzig für römisches Recht
  • 28.9. zum 1.10.1882 außerordentlicher Professor in Marburg für römisches Recht und Zivilprozess
  • 21.2.1884 Entlassung
  • 13.2. zum 1.4.1884 ordentlicher Professor in Gießen
  • 5.8. zum 1.10.1885 Ordinarius in Halle an der Saale für römisches Recht, deutsches bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie
  • 27.10.(2.4.?)1902 Geheimer Justizrat in Halle an der Saale
  • 1903/04 Rektor der Universität Halle
  • 12.2.1904 Dr. phil. h.c. Königsberg
  • 1913 Gründung der Zeitschrift für Rechtsphilosophie
  • 21.1. zum 1.10.1916 bis 1923 Ordinarius in Berlin
  • 31.10.1917 D. theol. h.c. Göttingen
  • Zur Zeit des Nationalsozialismus Mitglied des deutschen Freiheitsringes der NSDAP in Wernigerode und im Ausschuss für Rechtsphilosophie der vom NS-Justizminister gegründeten Akademie für Deutsches Recht
  • Begründer der neukantianischen Rechtsphilosophie in Deutschland

Studium:

  • Studium der Rechtswissenschaften in Gießen und Leipzig

Akademische Qualifikation:

  • 26.7.1877 Promotion an der Universität Gießen
  • 13.12.1879 Habilitation in Leipzig für römisches Recht

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Zivilprozess / außerordentlicher Professor / 1882-1884
  • Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1.4.1884
  • Halle an der Saale, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht, deutsches bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie / ordentlicher Professor / 1.10.1885 bis 1916
  • Berlin, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1.10.1916 bis 1923

Akademische Ämter:

  • 1903/04 Rektor der Universität Halle

Werke:

Lebensorte:

  • Gießen; Leipzig; Marburg; Halle an der Saale; Berlin; Wernigerode
Familie

Vater:

Stammler, Karl* August, † 1887, Dr. iur., Großherzoglicher Landgerichtsdirektor, später Hofgerichtsrat in Gießen, Rechtshistoriker

Verwandte:

  • Stammler, Wolfgang <Sohn>, GND, * 5.10.1886 in Halle an der Saale, † 3.8.1965 in Hösbach (Kreis Aschaffenburg), Professor, Germanist und Literaturhistoriker
  • Stammler, Helmut <Sohn>, 1895, Referent bei Siemens
  • Stammler, Gerhard <Sohn>, 1898-1971, Philosoph, Professor in Halle
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Unknown authorUnknown author, Rudolf Stammler, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Stammler, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118616692> (Stand: 25.4.2026)